Deutsches Bündnis plant Aktivitäten zur Ausweitung des Erdgas- und Bioerdgasmarktes

Unter Federführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) erarbeiten Volkswagen und andere namhafte Unternehmen aus der Automobil-, Erdgas- und Mineralölbranche sowie das Bundesverkehrsministerium einen Maßnahmenplan, um Erdgas und Biomethan (Bioerdgas) als Kraftstoff zu etablieren. Konkret geht es um den Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes und einen klaren Gesetzesrahmen. Denn Erdgas hat im Vergleich zu anderen fossilen Kraftstoffen die beste CO2-Bilanz.

18.01.2011

Der VW Touran mit Erdgasantrieb. Foto: VW
Der VW Touran mit Erdgasantrieb. Foto: VW

Die dena hatte bereits Anfang 2010 im Rahmen einer Studie nachgewiesen, dass das von der Bundesregierung angestrebte Vier-Prozent-Ziel für Erdgas und Biomethan realisierbar ist.

Volkswagen ist deutscher Marktführer bei Erdgasfahrzeugen und in Europa weiter auf dem Vormarsch. So ist bereits jeder zweite Passat in Schweden ein Erdgas betriebener TSI EcoFuel. Die aktuelle Volkswagen Angebotspalette reicht vom Passat TSI EcoFuel als Limousine und Variant über den Touran TSI EcoFuel als 5- und 7-Sitzer bis zum Caddy EcoFuel und Caddy Maxi EcoFuel. All diese Volkswagen schonen die Umwelt und den Geldbeutel der Kunden. So kostet Erdgas halb so viel wie Benzin und ist ein Drittel günstiger als Diesel.

Volkswagen entwickelt bereits seit rund zwei Jahrzehnten Erdgasmotoren und setzt sein Engagement auch zukünftig intensiv fort. „Der Erdgasantrieb kombiniert, gerade bei einer möglichst hohen Beimischung mit Bioerdgas, hohes Umweltengagement mit niedrigsten Unterhaltskosten. Die Technik ist voll ausgereift, leistungsfähig, komfortabel und wirtschaftlich“, betont Dr. Jens Hadler, Leiter der Volkswagen Aggregateentwicklung.

Quelle: UD / cp
 

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