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Verschärfte Umweltauflagen in Israel

Die Bayer Technology Services GmbH (BTS) hat von Makhteshim Chemical Works Ltd. (MCW), Israels führendem Hersteller und Exporteur von Pflanzenschutzmitteln, den Auftrag zum Bau der bisher größten Abwasser-Anlage erhalten. Mit dem Nass-oxidationsverfahren werden hochbelastete Abwässer für die biologische Klärung vorbehandelt.
Foto: Marion Book
18.10.2007 Leverkusen/Tel Aviv (UD) - Das LOPROX® (LOw PRessure Oxidation)-Verfahren wurde von Bayer entwickelt und dient zur Behandlung von schwer abbaubaren Abwasser-Inhaltsstoffen. Bayer Technology Services wurde mit der Ausführung des Extended Basic Engineering, der Lieferung von Hauptanlagenkomponenten, Engineering Services im Detail-Design und der Bauphase inklusive Inbetriebnahme beauftragt. Durch gezielt eingesetzte Labor- und Pilotierungsversuche sowie Abwasserreinigungsvergleiche wurde das Verfahren als optimal ausgewählt und entsprechend dimensioniert. Die technische Kompetenz von BTS und die jahrzehntelange Betriebserfahrung mit dem Bayer-Verfahren gaben den Ausschlag bei der Auftragsvergabe.
 
Diese Anlage, die in der Prozesskette der biologischen Abwasseraufbereitungsanlage vorgeschaltet ist, unterschreitet die Maßgaben der neuen israelischen Richtlinien für Abwasserqualität deutlich. Hinsichtlich der Anwendung innovativer, umweltfreundlicher Technologien etabliert sich MCW damit als eines der führenden Unternehmen.
 
Nur innovative und robuste Umweltschutztechnologien wie z. B. die Abwasser-Reinigungsverfahren "Made by Bayer" sind in der Lage, die ab 2010 in Israel geltenden strengeren Abwasser-Grenzwerte zu erreichen oder zu übertreffen. Im Vorfeld des Auftrages machte sich im Dezember 2006 eine hochrangige israelische Delegation unter der Leitung des israelischen Umweltministers Gideon Ezra ein genaues Bild von der Bayer-Expertise im Chemiepark Leverkusen.
 
Bayer Technology Services GmbH bietet ganzheitliche Lösungen entlang des Lebenszyklus von chemisch-pharmazeutischen Anlagen - von der Entwicklung über Planung und Bau bis hin zur Prozessoptimierung bestehender Betriebe. Die Bayer-Tochter beschäftigt weltweit knapp 2.300 Experten im Hauptsitz in Leverkusen und den anderen deutschen Standorten sowie in den Regionalbüros in Baytown (Texas, USA), Antwerpen (Belgien), Mexiko City (Mexiko) und Shanghai (VR China). Im Jahr 2006 betrug der Umsatz rund 380 Mio. Euro.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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