VW startet Umweltoffensive in China
Trotz mäßiger Nachfrage auf dem Heimatmarkt konnte Volkswagen 2007 bisher deutlich mehr Autos verkaufen, als im Vergleich zum Vorjahr. Weltweit setzten die Wolfsburger von Januar bis Mai gut 2,5 Millionen Fahrzeuge ab und erzielten so ein Plus von 7,6 Prozent. Wichtigster Wachstumsmarkt dabei war China. Dort will VW zukünftig mit umweltfreundlichen Motoren gegen die Konkurrenz punkten.
12.07.2007
Noch im letzten Jahr stand Volkswagen im Reich der Mitte buchstäblich
mit dem Rücken zur - man möchte fast sagen - chinesischen Mauer. Satte
119 Millionen Euro Verlust wiesen die Bücher aus, der Marktanteil war
seit 2003 von 31 auf 16 Prozent gesunken, und nicht wenige
selbsternannte Experten unkten, dass die Wolfsburger mit ihrem
Engagement auf dem hart umkämpften Automarkt der Volksrepublik auf
lange Sicht das Nachsehen hätten. Doch nach einem radikalen
Sparprogramm sowie der Einführung neuer Modelle stieg der Absatz allein
in den ersten drei Monaten dieses Jahres erstmals auf über 200.000
Fahrzeuge. Das bedeutete ein Plus von gut 23 Prozent - und zugleich die
Marktführerschaft vor dem derzeit wohl größten Konkurrenten General
Motors. „Wir haben die Wende geschafft“, kommentierte VW-China-Chef
Martin Vahland die rasante Entwicklung Anfang April in Peking treffend.
Investitionen in umweltfreundliche Technologien geplant
Wie das Unternehmen bekannt gab, beabsichtige man, weiter zu wachsen. „Wir möchten unsere Position als Marktführer verteidigen und mit neuen Modellen weiter ausbauen“, erklärte Vahland. Dieses Ziel will der ehemalige Skoda-Chef vor allem mit der Einführung neuer, Energie sparender Technologien erreichen und sich damit als Vorreiter in Sachen Umweltschutz im Reich der Mitte etablieren. „Wir wollen der umweltfreundlichste Autohersteller in China werden“, kündigte der VW-Manager in Peking an. So plant das Unternehmen, mittelfristig gut eine halbe Milliarde Euro in die Fertigung umweltfreundlicher Motoren zu investieren. Unter anderem steht dabei die Einführung eines neuen Automatikgetriebes zur Debatte, mit dem die Autos deutlich weniger Sprit als herkömmliche Benziner verbrauchen sollen. Nach Informationen des Handelsblatts habe der neue Konzernchef Martin Winterkorn die umweltfreundliche China-Strategie Vahlands bereits abgenickt. Damit unterstreicht das Unternehmen auch noch einmal seine bereits vor einiger Zeit abgegebene Selbstverpflichtung, den Schadstoffausstoß der VW-Modelle bis 2010 um 20 Prozent zu verringern.
Investitionen in umweltfreundliche Technologien geplant
Wie das Unternehmen bekannt gab, beabsichtige man, weiter zu wachsen. „Wir möchten unsere Position als Marktführer verteidigen und mit neuen Modellen weiter ausbauen“, erklärte Vahland. Dieses Ziel will der ehemalige Skoda-Chef vor allem mit der Einführung neuer, Energie sparender Technologien erreichen und sich damit als Vorreiter in Sachen Umweltschutz im Reich der Mitte etablieren. „Wir wollen der umweltfreundlichste Autohersteller in China werden“, kündigte der VW-Manager in Peking an. So plant das Unternehmen, mittelfristig gut eine halbe Milliarde Euro in die Fertigung umweltfreundlicher Motoren zu investieren. Unter anderem steht dabei die Einführung eines neuen Automatikgetriebes zur Debatte, mit dem die Autos deutlich weniger Sprit als herkömmliche Benziner verbrauchen sollen. Nach Informationen des Handelsblatts habe der neue Konzernchef Martin Winterkorn die umweltfreundliche China-Strategie Vahlands bereits abgenickt. Damit unterstreicht das Unternehmen auch noch einmal seine bereits vor einiger Zeit abgegebene Selbstverpflichtung, den Schadstoffausstoß der VW-Modelle bis 2010 um 20 Prozent zu verringern.
Quelle: UD