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VW Recyclingverfahren von Kraftfahrtbundesamt ausgezeichnet

Volkswagen wurde jetzt vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) gleich mit zwei Zertifikaten ausgezeichnet. Zum einen für die umweltgerechte Strategie des Konzern. Zum anderen für das neue Fahrzeugmodell EOS, welches bereits jetzt die neuen EU-Recyclinganforderungen erfüllt. Damit ist VW der erste Automobilkonzern der Welt, dem das KBA für ein Serienfahrzeug die Recyclingfähigkeit von mindestens 85 Prozent bescheinigt.
Foto: VW
21.06.2007 Wolfsburg (UD) - 

„Die Zertifikate belegen erneut die Vorreiterrolle, die Volkswagen bei der umweltgerechten Wiederverwertung von Fahrzeugen einnimmt" sagte Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung. Zukunftsweisendes Recycling habe bei VW eine lange Tradition, so Hackenberg: „Volkswagen wurde im vergangenen Jahr für seine zukunftsweisende Technologie im Altfahrzeugrecycling mit dem Europäischen Umweltpreis und dem BDI-Umweltpreis ausgezeichnet." Schon 1999 habe der Konzern gemeinsam mit der Firma SiCon GmbH sein besonders umwelt- und ressourcenschonendes Recyclingverfahren für Altfahrzeuge entwickelt.

„Wir können bestätigen, dass in der Volkswagen Aktiengesellschaft schon im Fahrzeugentwicklungsprozess alle notwendigen Verfahren, Systeme und Prozesse verbindlich integriert und alle Vorprüfungsbedingungen zur EU-Richtlinie 2005/64/EG für  eine verwertungsgerechte Konstruktion, Herstellung und Entsorgung erfüllt sind", erklärte KBA-Präsident Ekhard Zinke bei der Übergabe des Zertifikats.

Mit dem Zertifikat für „Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und Verwertbarkeit" bescheinigt das Kraftfahrt-Bundesamt im Auftrag der EU, dass Volkswagen die so genannten Vorprüfungsbedingungen zur neuen EU-Richtlinie 2005/64/EG vorzeitig erfüllt. Ab Dezember 2008 sind nach der dann geltenden EU-Richtlinie alle Fahrzeughersteller verpflichtet, im Typgenehmigungsverfahren für neue Fahrzeuge auch den Nachweis über deren spätere Recyclingfähigkeit zu erbringen. Die Richtlinie sieht vor, dass für neue Fahrzeuge eine Recyclingfähigkeit von mindestens 85% und eine Gesamtverwertungsfähigkeit von sogar 95% nachgewiesen wird.

Die neue Recycling-Vorprüfung wird Bestandteil des Typgenehmigungsverfahrens und verpflichtet alle Automobilhersteller, eine nachvollziehbare Strategie für die Sicherstellung der Wiederverwendung von Bauteilen sowie für das Recycling und die Verwertung von Werkstoffen vorzulegen. Darüber hinaus sind die aus der gesamten Zulieferkette übermittelten Daten und Wertstoffanteile zu überprüfen.

Das mehrfach ausgezeichnete so genannte Volkswagen-SiCon-Verfahren gewinnt Wertstoffe aus der Altfahrzeugverwertung und nutzt diese als wertvolle Rohstoffquelle. Nach ihrer Aufbereitung ersetzen Hartkunststoffe, Gummi, Textilien, Glas und Metallreste primäre Rohstoffe und tragen damit zur Schonung natürlicher Ressourcen bei. Neben dem ökologischen Aspekt wird dieses Verfahren bei weiter steigenden Rohstoffpreisen für die Verwender der Sekundär-Rohstoffe eine ökonomisch interessante Alternative


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Grafik: Husin Sani/Flickr

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