Neues Schwerpunktheft von „Natur- und Landschaft“ erschienen
Das aktuelle Schwerpunktheft der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), Ausgabe 7-2010, beschäftigt sich im internationalen Jahr der Biodiversität mit einem brandheißen Thema: Dem 2010-Ziel. Bis zum Jahr 2010 sollte der anhaltende weltweite Verlust an Ökosystemen, Arten und genetischer Vielfalt signifikant verringert sein – so lautete das 2002 vereinbarte ehrgeizige Ziel der 6. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention, kurz CBD (Convention on Biological Diversity), die von mittlerweile 192 Mitgliedstaaten und der EU getragen wird.
Auch die europäische Wildkatze ist vom Aussterben bedroht. Zu den Hauptverbreitungsgebiete in Deutschland gehören die Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und Taunus. Foto: Joachim S. Müller, Flickr.com
In der vorliegenden Ausgabe von Natur und Landschaft wird versucht, aus einer nationalen Perspektive Bilanz zu ziehen. In den folgenden Artikeln wird sich auch der Frage gestellt, wie der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt als überlebenswichtiges Thema des 21. Jahrhunderts zukünftig bei den Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit einen zentralen Stellenwert bekommt und in allen Politikbereichen fest verankert werden kann. Das Themenspektrum des Schwerpunktheftes reicht von einer „Bilanz des Arten- und Biotopschutzes“ auf der Grundlage aktueller „Roter Listen“ über die „Bilanzierung der Indikatoren der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ bis hin zu einer Analyse der „Defizite und Herausforderungen der Biodiversitätspolitik in Deutschland“. Darüber hinaus ergänzen zwei Kurzbeiträge zur „Erschließung der Biodiversitätsdaten“ durch GBIF-Deutschland (GBIF = Global Biodiversity Information Facility) sowie „Zum Beitrag der deutschen Biodiversitätsforschung zu post 2010-Zielen des Übereinkommens zur Biologischen Vielfalt (CBD)“ die Bilanzierung des 2010-Zieles aus nationaler Sicht.
Einzelexemplare können beim Verlag W. Kohlhammer in Stuttgart bestellt werden. Journalisten können das Schwerpunktheft über die Pressestelle des BfN erhalten.
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