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03.07.2012

Produktion

Bayer-Initiative für nachhaltiges Bauen auf Rio-Gipfel prämiert

Als weltweites Vorbild für nachhaltiges Bauen ist ein von Bayer Material Science geführtes Expertennetz anlässlich des Erdgipfels in Rio de Janeiro prämiert worden. Der Preis wurde dem EcoCommercial Building (ECB) Program dort von der Organisation Global Forum on Human Settlements (GFHS) auf einer zusammen mit den Vereinten Nationen ausgerichteten Konferenz verliehen. Die Auszeichnung "Best Practice of Global Green Building" gab es für mehrere Bayer-eigene Gebäude, die nach dem ECB-Konzept errichtet wurden.

Emissionsneutrales Bürogebäude von Bayer in Indien. Foto: Bayer AG
Emissionsneutrales Bürogebäude von Bayer in Indien. Foto: Bayer AG

Das von Bayer MaterialScience 2009 ins Leben gerufene globale Programm bündelt die Kompetenzen von Experten verschiedener Disziplinen rund um nachhaltiges Bauen. Es umfasst mehr als 50 Partner, darunter Firmen wie ThyssenKrupp, Stiebel Eltron und Philips. Ziel ist die Planung und Errichtung maßgeschneiderter energieoptimierter Gebäude in einem ganzheitlichen Ansatz.

Techniken intelligent kombinieren

"Die Auszeichnung beweist: Die ECB-Initiative ist das richtige Instrument für die globale Aufgabe, nachhaltiges Wohnen und Bauen zu ermöglichen", erklärte Dr. Thomas Römer, Leiter der Industrieplattform Bauen bei Bayer MaterialScience. "Allein, indem bereits vorhandene Techniken und Lösungen intelligent kombiniert werden, lassen sich existierende Gebäudestandards weit übertreffen - bei Klimaschutz und Energieverbrauch ebenso wie im Hinblick auf Komfort und Wirtschaftlichkeit."

Vorbildlich in dieser Hinsicht sind die vom GFHS prämierten Bayer-Gebäude in den USA, Deutschland, Belgien und Indien. In der Nähe von Neu-Delhi beispielsweise wurde 2010 ein klimaneutrales Verwaltungsgebäude eröffnet, das bereits im ersten Jahr seines Bestehens eine positive Energiebilanz erzielte. Ein weiteres CO2-neutrales Bürogebäude entsteht derzeit im chinesischen Qingdao. Außerdem existiert ein Bauprojekt nach dem ECB-Konzept in der brasilianischen Metropole Sao Paulo.

Über das Global Forum on Human Settlements (GFHS)

Die Nicht-Regierungsorganisation setzt sich für nachhaltige Siedlungsformen sowie ein bessere Lebensqualität vor allem ärmerer Bevölkerungsgruppen ein und unterstützt insbesondere die Ziele des Wohnungs- und Siedlungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-HABITAT). Die erste GFHS-Zusammenkunft fand 2005 im chinesischen Shenzhen statt. Seit 2008 ist die Organisation im US-Bundesstaat New York registriert.

Quelle: UD / cp
 

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