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09.05.2012

Mobilität

Mobilität: Bayer MaterialScience entwickelt nachhaltige Lösungen

Auf der PLAST 2012 in Mailand zeigt Bayer MaterialScience ein breites Spektrum an Lösungen für globale Herausforderungen. Ein Schwerpunkt ist dabei die zunehmende Mobilität, die ihre Ursache nicht zuletzt in einer fortschreitenden Verstädterung hat. Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit zur Treibstoffeinsparung, um fossile Ressourcen, das Klima und nicht zuletzt den Geldbeutel der Autofahrer zu schonen. Gemeinsam mit Kunden und anderen Partnern entlang der Wertschöpfungskette arbeitet Bayer MaterialScience an nachhaltigen Entwicklungen für künftige Mobilitätskonzepte.

Bild: Bayer MaterialScience AG
Bild: Bayer MaterialScience AG

In der Automobilindustrie sind mehr denn je leichtgewichtige Konstruktionen gefragt, um Treibstoff und Kosten zu sparen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern. Für diese Anwendung maßgeschneiderte Polycarbonat-Werkstoffe der Marke „Makrolon“ haben sich im Serieneinsatz von transparenten Verscheibungslösungen bereits gut bewährt. Aktuell geht der Trend über Dachmodule und Panoramadächer bis hin zu Konstruktionslösungen für komplette Module wie beispielsweise Heckklappen. Gegenüber der konventionellen Glastechnologie lassen sich bei den Bauteilen Gewichtseinsparungen von bis zu 50 Prozent erzielen. Darüber hinaus bietet Bayer MaterialScience „Bayblend“ Polycarbonat-Blends für Karosserieteile an, die in Wagenfarbe lackiert werden können.

Neben der Gewichtseinsparung rückt dabei auch die gute Wärmedämmung von Polycarbonat gegenüber Glas in das Blickfeld, denn es weist eine um den Faktor fünf geringere Wärmeleitfähigkeit auf. Dadurch sinkt der Energiebedarf für die Beheizung des Innenraums. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor stellt dies keine Herausforderung dar, da sie beim Fahren Wärme im Überschuss produzieren. In Elektroautos ist die Situation jedoch anders, da die Batterie auch die Energie für die Innenraumheizung liefern muss - mit direktem Einfluss auf die Reichweite des Fahrzeugs. Die gute Wärmedämmung der Polycarbonat-Verscheibung kann deshalb zur Verbesserung der Energieeffizienz im Innenraum beitragen.

Höhere Reichweite von Elektroautos durch effiziente Ummantelung der Batterie

Die notwendige Senkung von Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen treibt die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien voran. Ein Beispiel ist die Elektromobilität, die einen Verzicht auf den Einsatz fossiler Brennstoffe ermöglicht. Polycarbonat-Blends wie beispielsweise „Bayblend“ können hier vorteilhaft für die Einhausung der Batterie eingesetzt werden. Da deren Leistungsfähigkeit im Winter aufgrund der tieferen Temperaturen eingeschränkt sein kann, trägt die gute Wärmedämmung von Polycarbonat dazu bei, die Funktion der Batterie und damit die Reichweite des Autos positiv zu beeinflussen. Gegenüber Metallgehäusen bietet der Kunststoff einen klaren Gewichtsvorteil bei gleichzeitig hoher mechanischer Stabilität. Überdies reduziert eine geeignete Flammschutzausrüstung des Polycarbonat-Blends die Brandgefahr für die Batterie vor allem in Hybrid-Fahrzeugen.

Die weitere Entwicklung der Elektromobilität hängt nicht nur von einer effizienten Konstruktion und Ausstattung von Elektroautos ab, sondern auch vom Aufbau der dafür benötigten Infrastruktur. Das niederländische Unternehmen EV-Box stellt zum Beispiel unter diesem Namen Ladestationen her, deren Gehäuse aus einem halogenfrei flammgeschützten Typ des Polycarbonat-Blends „Bayblend“ bestehen. Das Material bietet eine große Gestaltungsfreiheit und widersteht Vandalismus-Attacken und anderen mechanischen Belastungen. Für den wärmeformbeständigen Werkstoff sprach außerdem, dass sich daraus große Stückzahlen der Ladestationen deutlich kosten-günstiger fertigen lassen als mit Metall und eine ungestörte drahtlose Kommunikation zwischen Fahrer und Ladestation möglich ist.

Effizientere Beleuchtung und erhöhte Sicherheit

Auch in der Automobil-Beleuchtung spielt Polycarbonat eine wichtige Rolle. Für den Einsatz in Scheinwerfer-Streuscheiben, Linsen und Diffuser-Platten wurden spezielle „Makrolon“ Typen mit sehr hoher optischer Transparenz entwickelt. Die Transparenz wirkt sich positiv auf die Lichtausbeute aus und trägt zur Energieeinsparung bei. Moderne LED-Technologien sind nicht nur um bis zu 70 Prozent energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen, sie bieten auch mehr Flexibilität, beispielsweise im Auto: Durch moderne Steuertechnik wird die Ausleuchtung gezielter Bereiche wie zum Beispiel in Kurven ermöglicht - ein klarer Vorteil für die Sicherheit der Insassen.

Dank der großen Designfreiheit von Polycarbonat können Autohersteller auch ganz individuell geformte Scheinwerferabdeckungen und Linsenformen umsetzen und sich damit gleichzeitig gegenüber ihrem Wettbewerb differenzieren. Speziell für die Linsenherstellung bietet Bayer MaterialScience seinen Kunden Unterstützung unter anderem beim Mehrschicht-Spritzguss an. Das gilt auch für Straßenlampen, bei denen Linsen den Lichtkegel so bündeln, dass er genau auf die gewünschten Straßenbereiche fällt, um dort die Sicherheit von Fußgängern und Autoverkehr zu erhöhen. Darüber hinaus bietet Bayer MaterialScience unter dem Namen „Apec“ besonders hitzebeständige Polycarbonat-Typen an, die in der Lage sind, die sehr hohen Temperaturbelastungen aus dem Dauerbetrieb der Leuchten zu bestehen.

Die PLAST 2012 findet statt vom 8. bis 12. Mai, Bayer MaterialScience ist mit seinem Stand Nummer D66 in Halle neun vertreten.

Quelle: UD / cp
 

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