24.07.2019
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29.03.2019

Digitalisierung

Telekom zeigt innovative Smart City Angebote

„Nachhaltigkeit zuerst“ hat die Telekom beim MWC 19 in Barcelona demonstriert und präsentierte sich als innovativer Partner für Smart Cities. Der Konzern zeigte Lösungen für ein besseres Stadtklima, intelligente Gebäude, smarte Verkehrssteuerung sowie die Smart Cities App. Die digitalen Angebote werden den Alltag der Bürger komfortabler gestalten.

Telekom zeigt innovative Smart City Angebote
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Markus Keller, Smart City Chef der Deutschen Telekom, sagt: „Wir reagieren auf die Rückmeldungen aus den Verwaltungen. Wir übernehmen gemeinsam mit den Städten und starken Innovationspartnern Verantwortung. Unser Ziel ist eine nachhaltige, zukunftsorientierte digitale Gesellschaft.“

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„CityTree“: Pfiffige grüne Lunge

Ein kombinierter Hotspot und Luftfilter ist der CityTree. Er verbessert gleichzeitig die Luft und fördert die digitale Infrastruktur in Städten. Die Lösung des Startups Green City Solutions wird in Städten aufgestellt und arbeitet als biologischer Luftfilter. Die integrierte "Internet of Things" Technologie (IoT) bietet dem Moos auch in Städten optimale Lebensbedingungen. Angepflanztes Moos filtert Feinstaub und Stickoxide aus der Luft. Der CityTree ist damit ein idealer natürlicher Luftreiniger und erhöht die Luftzirkulation in besonders belasteten Abschnitten. Die integrierten Sensoren liefern außerdem Informationen über die Umweltleistung des CityTrees. Die Höchstleistung liegt bei knapp 700.000 Kubikmetern Luft pro Tag und ist mit dem Luftvolumen von 180 Heißluftballons vergleichbar.

Smarte Gebäude: Intelligenter Telekom-Messestand

Auch eine intelligente Gebäude-Steuerung schont die Umwelt. Der Telekom Stand wurde selbst zum Exponat für die „Building Monitoring und Analytics“-Lösung. Sensoren zeigten den Besucherstrom, der sich über den Stand bewegte. Building Monitoring eröffnet neue Möglichkeiten zu ungenutzten Flächen und Arbeitsplätzen, bildet aber auch Tendenzen und Vorlieben der Raumnutzung ab. Daraus ergeben sich Potenziale für neue Arbeitswelten oder zum Einsparen von Energie. Noch ein praktischer Vorteil: Nur ein tatsächlich genutzter Raum wird am Ende des Tages auch gereinigt. Übermittelte Daten zu Luftqualität, Licht, geöffneten Fenstern oder Türen werden analysiert und auswertet. Dafür dient die Anbindung der Sensoren an die IoT-Plattform "Connected Things Hub", unterstützt von Axonize.

Künstliche Intelligenz für weniger Stau

Keine Smart City ohne intelligente Verkehrssteuerung. Auch hierfür entwickelt die Telekom Lösungen wie am Ernst-Reuter-Platz in Berlin, einem der Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt. Der Verkehrsfluss soll mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) optimiert werden. In einem Forschungsprojekt der Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) erfassen fünf Kameras zunächst einen „Pixelstrom“. Über Machine Learning, einer Form von KI, erfolgt eine Mustererkennung: Erfasste Messdaten werden als PKWs und LKWs erkannt. Modellhaft für verschiedene Tageszeiten optimiert, entsteht eine Empfehlung zur Ampelsteuerung. Das Ergebnis ist verblüffend: Das Pilotprojekt der T-Labs reduziert Stauphasen um bis zu 20 Prozent, ein echter Spitzenwert. Ein hoffnungsvoller Ansatz der auch wesentlich zur Luftverbesserung in der Stadt beitragen kann.

Smart Cities App – ein Standard für digitale Verwaltung

Verwaltungsservices digital lautet die Herausforderung für Städte und Gemeinden durch das Onlinezugangsgesetz. Bis 2022 müssen die Standard- Verwaltungsdienstleistungen wie zum Beispiel Anträge für den Führerschein oder Passdokumente online verfügbar sein. Die Telekom und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützen die Verwaltungen bei der Entwicklung und Implementierung digitaler Angebote. Einfach, bürgerfreundlich, standardisiert sind die wichtigsten Erfolgskriterien für Verwaltungen und Bürger, um sie von der Digitalisierung zu überzeugen.

Mit der Smart Cities App wurde letztes Jahr der Grundstein gelegt. Die standortbasierte App bündelt digitale Services für den öffentlichen Sektor wie zum Beispiel Ummeldung, Führerscheinanträge oder Car- und Bikesharing. Außerdem gibt es Hinweise zum Freizeitangebot und Einkaufsmöglichkeiten. Zum Mobile World Congress (MWC) ruft die Telekom Städte und Gemeinden auf, der „Entwicklergemeinschaft“ beizutreten.
Herausforderungen wie knappe Ressourcen, rechtliche Vorgaben und der laufende Regelbetrieb lassen sich gemeinschaftlich leichter bewältigen. Davon ist sind auch die Städte Bonn und Dortmund überzeugt, die auf dem MWC als erste Städte der Entwicklergemeinschaft beitraten.

Quelle: UD/cp
 

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