Innovation & Forschung

Ausgezeichnete Forschung mit Linde

Was hat Informatik mit Nachhaltigkeit zu tun? Wie lässt sich Technik und Ethik diskutieren? Auf diese und weitere Fragen geht die Carl von Linde-Akademie an der TU München ein. Seit 2004 vermittelt sie Studenten und Lehrenden Know-how in fachübergreifenden Themen, die häufig einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben. Neben der Universität am Firmenstandort München fördert die Linde Group auch weitere innovative Hochschulstandorte - zum Beispiel mit Preisen für Bestleistungen.

12.10.2012

Studenten der Carl von Linde-Akademie. Foto: Linde AG
Studenten der Carl von Linde-Akademie. Foto: Linde AG
In Dresden hat Linde Engineering 2012 zum vierten Mal einen Forschungspreis für akademische Spitzenleistungen vergeben. Im Rahmen einer Festveranstaltung zum Tag der Fakultät Maschinenbau erhielten die Ingenieure Christian Kutza und Stefan Schuldt den „Linde-Award für Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen" im Wert von 1.000 Euro für ihre Diplomarbeiten.

Linde Engineering unterstützt den Forschungsstandort auch mit Personal und Know-how. Regelmäßig stehen Ingenieure und Führungskräfte von Linde für Lehrveranstaltungen oder Nachfragen von Studierenden zur Verfügung. Zudem wurde der Bachelorstudiengang „Montageingenieur“ auf Anregung von Linde Engineering Dresden GmbH entwickelt und mit Unterstützung der Dresden International University (DIU), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und dem Beruflichen Schulzentrum für Technik “Gustav Anton Zeuner“ realisiert.

Früher Kontakt zur Praxis

Diese direkte Art der Wissenschaftsförderung ist für Linde ein Möglichkeit, sich als innovativer Arbeitgeber zu präsentieren. Das bringt Vorteile für beide Seiten: So können die Studenten bereits während ihres Studiums Praktika bei Linde absolvieren und als Werkstudenten ihre Vorstellungen mit der Praxis abgleichen. Durch regelmäßige Exkursionen können sie zudem Referenzanlagen von Kunden oder Fertigungsstätten für Komponenten von Linde kennenlernen.

Für ein technisch orientiertes Unternehmen sind gut ausgebildete Mitarbeiter überlebenswichtig. Durch die Unterstützung der akademischen Ausbildung und duale Studiengänge hofft Linde, „qualifizierten Bewerbern die richtigen Türen - für ein Praktikum, eine Diplomarbeit/Abschlussarbeit oder einen Direkteinstieg“ - zu öffnen. Neben der Kooperation mit der TU Dresden arbeitet der Konzern in Deutschland unter anderem auch mit der Technischen Universität München zusammen.

Die Carl von Linde-Akademie in München

Besonderen Wert legt man bei Linde dabei auf eine ganzheitliche Ausbildung. Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht erläutert das Unternehmen die Grundsätze der Zusammenarbeit mit der TU München: „Die Carl von Linde-Akademie an der Technischen Universität München vermittelt angehenden Ingenieuren, Informatikern und Naturwissenschaftlern Wissen über die Grenzen einer technischen Qualifizierung hinaus. Schwerpunkte sind Themen wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik.“

Eine Erfolgsgeschichte

Dass seit ihrer Gründung im Jahr 2004 knapp 8.000 Studenten die Angebote der Carl von Linde-Akademie nutzten, verdeutlicht den Erfolg dieses Konzepts. Linde unterstützte den Aufbau der Carl von Linde-Akademie mit einem Stiftungskapital von über acht Millionen Euro. 2012 wurde die Akademie einem neuen interdisziplinären Forschungszentrum der Technischen Universität München angegliedert. Die Bündelung der Ressourcen soll jetzt noch einmal das Angebotsspektrum steigern. Professor Klaus Mainzer, Direktor des neu geschaffenen Munich Center for Technology in Society (MCTS), erläutert den Ansatz in einem Grußwort an die Studenten und Lehrenden: „Mit ihrem Zukunftskonzept will die TUM die historische Chance nutzen, ihr Fächerspektrum mit Professuren auch in der Forschung um die Human- und Sozialwissenschaften zu erweitern. Damit sollen die Technikwissenschaften und die daraus resultierenden Technologien in einem forschungsbasierten Ansatz sozial- und humanwissenschaftlich verankert werden.“

Seminararbeitspreis für Nachwuchsphysiker

In Bayern fördert Linde außerdem den Seminararbeitspreis Physik.  Dieser wird vom Regionalverband Bayern in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den Fakultäten oder Fachgruppen Physik der Bayerischen Landesuniversitäten vergeben. Zehn Abiturientinnen und Abiturienten nahmen bei ihrer Abschlussfeier in diesem Jahr eine Urkunde und das Preisgeld von jeweils 500 Euro entgegen. Die Themen ihrer Arbeiten sind vielfältig - so untersuchten die Preisträger des Abi-Jahrgangs 2012 Fragestellungen von der Energieerzeugung in der Sonne bis zur Simulation eines Golfabschlags.
Quelle: UD
 
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