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25.01.2019

Innovation & Forschung

Wissenschaft stärken, überflüssige Tierexperimente vermeiden

Bessere Wissenschaft und besserer Schutz von Versuchstieren gehen Hand in Hand. Mit einem neuen Register am Deutschen Zentrum zum Schutz von Versuchstieren wird nun die Forschung gestärkt - und zugleich der Tierschutz erhöht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können ein Tierexperiment vor Beginn freiwillig in der Datenbank dokumentieren.

Wissenschaft stärken, überflüssige Tierexperimente vermeiden

„Mit diesem Register verbessern wir die Transparenz und Qualität der Forschung“, sagte Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, zu dem das Zentrum gehört. „Zugleich helfen wir, unnötige Tierversuche zu vermeiden.“ Das „Animal Study Registry“ (Register für Tierversuche) ging kürzlich an den Start. Die Vorteile der Registrierung: Die Planung eines Versuchs wird durchdachter und zielgerichteter, die Ergebnisse sind nachvollziehbar und heben den wissenschaftlichen Standard. Tierversuche können eingespart werden, weil nun alle Studien öffentlicht werden. Auch jene deren Ergebnisse unbequem klingen. Damit ergibt sich ein umfassenderes und „ungeschöntes“ Bild, Irrwege in der Forschung werden vermieden.

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Nicht zuletzt profitieren Patienten von einem Register, da das Wissen aus Tierversuchen die Basis etwa für Medikamententests ist. Je belastbarer dieses Fundament ist, desto größer sind die Erfolgschancen und umso geringer das Risiko von Komplikationen und Nebenwirkungen. Das ist auch der Grund dafür, dass Datenbanken für „klinische“ Versuche am Menschen seit langem etabliert sind. Die Registrierung ist Voraussetzung dafür, Fördermittel zu bekommen oder Arzneimittel zur Zulassung einzureichen. Mit dem Register für Tierversuche wird nun auch für die „vorklinische“ Forschung ein hohes Niveau angestrebt.

Die Einträge in der Animal Study Registry beschreiben zum Beispiel die für den Versuch gewählten statistischen Verfahren. Das Register ist frei zugänglich.

Quelle: UD/fo
 

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