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23.10.2019

Innovation & Forschung

Bayer vereinbart Kooperationen mit elf Start-ups

Bayer hat Mitte Oktober die Kooperation mit elf Start-ups im digitalen Gesundheitsbereich bekannt gegeben. Der Pharmakonzern strebt im Rahmen des Programms langfristige Partnerschaften an, um spezifische, digitale Lösungen für eine verbesserte Patientengesundheit in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Onkologie, Augenheilkunde, Pulmologie, Radiologie wie auch Digitalen Therapeutika voranzutreiben.

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Die teilnehmenden Healthcare-Start-ups wurden aus über 750 Bewerbungen aus 65 Ländern anhand folgender Kriterien ausgewählt: strategische Ausrichtung, Entwicklungsphase des Projekts und die Bewertung durch interne Experten.

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„Wir haben eine hohe Anzahl sehr ausgereifter Start-up-Bewerbungen im Bereich Digital Health erhalten und freuen uns sehr darauf, Digital-Health-Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln und auszubauen, um für die Gesundheit von Patienten und Verbrauchern einen Mehrwert zu schaffen“, sagte Eugene Borukhovich, Leiter Digital Health bei Bayer. „Die neue Ausrichtung unseres Partnerships-Programms ebnet den Weg für eine langfristige Zusammenarbeit im Rahmen derer beide Parteien neue Lösungen, die Gesundheit und Technologie verschmelzen lassen, auf den Markt bringen können“, sagte Dr. Zsuzsanna Varga, Leiterin des G4A Digital Health Partnerships Program.

Innerhalb des neuen Programms gibt es zwei Möglichkeiten, mit Bayer im Bereich Digital Health zusammenzuarbeiten: Der Growth Track bietet jüngeren Start-ups für die Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung von Produkten und Lösungen eine Finanzierung über 75.000 Euro, sowie Büroräume in Berlin, Mentoring und Coaching durch Mitglieder des Top-Managements des Unternehmens. Der Advance Track richtet sich an Start-ups, die bereits weitergehende Kooperationen eingehen wollen. Auf eine Anschubfinanzierung folgen Zahlungen, die auf dem Erreichen konkreter Meilensteine beruhen.

Ausgewählte Advance Track Partner sind:

  • Prevencio Med (USA) : Blutbasierte Tests und Entwicklung von Algorithmen, um das Risiko von Herzkreislaufkrankheiten vorherzusagen. 
  • Blackford Analysis (Großbritannien): Marktplatz-Plattform für Apps und KI-Algorithmen, die medizinische Bilder analysieren und dafür von Aufsichtsbehörden genehmigt sind. 
  • NeuroTracker (Kanada): Kognitives Trainings-Programm, das Denkvermögen und mentale Fähigkeiten fördert. 
  • Carepay (Kenia): Carepay hat eine Bezahlplattform für die mobile Finanzierung von Gesundheitsleistungen entwickelt. 
  • RelianceHMO (Nigeria): Eine Krankenversicherung, die Software, Data Science und Telemedizin nutzt, um Versicherungsleistungen bezahlbar und einfacher zugänglich zu machen. 

Ausgewählte Growth Track Partner sind:

  • OKKO Health (Großbritannien): OKKO Health hat eine personalisierte Software für Smartphones entwickelt, um das Sehvermögen auch außerhalb von Augenkliniken genau monitoren zu können. 
  • Wellthy Theapeutics (Indien): Wellthy Therapeutics hat eine Plattform entwickelt, die - klinisch validiert - Patienten bei Verhaltensänderungen unterstützt und ihr Risiko von chronischen Krankheiten reduziert. 
  • Litesprite (USA): Litesprite entwickelt Spiele, die medizinische Behandlungen mit Mobile-Gaming kombinieren, um Patienten zu helfen, mit chronischen Krankheiten wie Depression oder Angstzuständen umzugehen. 
  • Visotec (Deutschland): Endgerät für den Gebrauch zu Hause, das Monitoring durch optische Kohärenztomographie ermöglicht. 
  • BioLum Sciences (USA): Entwickler von BioSense AMD, einem Endgerät, das Biomarker-Technologie nutzt, um Entzündungen der Atemwege zu analysieren. 
  • Upside Health (USA): Upside Health hat die App Ouchie entwickelt, um mit chronischen Schmerzen besser umzugehen (durch Angebote wie kognitive Verhaltenstherapie, Unterstützung durch Communities, Schmerz-Tracking, Lerninhalte und die Integration von Kliniken). 

Über G4A

Unter G4A (ehemals Grants4Apps) bündelt Bayer die Digital-Health-Initiativen des Konzerns. Dazu gehört neben der Identifizierung neuer Technologien, Geschäftsmodelle und Markttrends auch die Kooperation mit Start-ups. Seit dem Start im Jahr 2013 hat Bayer mehr als 150 junge Unternehmen im Gesundheitsbereich gefördert. Daraus sind über 30 konkrete Kooperationen entstanden. Mit G4A ist Bayer heute weltweit in mehr als 13 Ländern aktiv, um Kooperationen im Gesundheitsbereich zu entwickeln und voranzutreiben. 

Quelle: UD/cp
 

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