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31.05.2018

Leben & Wohnen

Nachhaltigkeit im Garten

Die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr lassen die Natur erwachen und im Garten alles wachsen. Die ersten Frühblüher bringen ihre Pracht hervor. Auch Vögel, Insekten und andere Tiere nutzen die schöne Zeit, um aktiv zu werden. Für den Garten sind einige dieser Lebewesen sehr nützlich, da sie Blüten befruchten, Schädlinge vernichten oder den Boden auflockern. Nun wird es Zeit, den Garten wieder in Schwung zu bringen. Mit den folgenden Tipps machen Sie Ihren Garten zu einer Oase und zu einer dauerhaften Bereicherung.

Nachhaltigkeit im Garten

Möchten Sie Ihren Garten mit leckerem und gesundem Obst und Gemüse bereichern, ist der Frühling die beste Zeit zum Pflanzen. Sie müssen darauf achten, wann die verschiedenen Gemüsesorten gepflanzt werden können. Während verschiedene Pflanzenarten wie Zwiebeln und Möhren miteinander eine Symbiose bilden, können andere Pflanzen gar nicht miteinander auskommen. Spezielle Pflanzenkalender informieren darüber, wann der richtige Zeitpunkt ist, um die Pflanzen in die Erde zu bringen und welche Pflanzen gute oder schlechte Nachbarn sind.

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Wichtig bei der Aussaat

Möchten Sie Nutzpflanzen aussäen, müssen Sie den richtigen Zeitraum beachten. Empfindliche Pflanzen brauchen genügend Wärme und sollten daher in der Wohnung oder im Gewächshaus kultiviert werden. Im Freien können Sie Ihre Aussaat mit einer wärmespeichernden Folie vor Frost schützen. Für die Anzucht eignet sich Erde, die mit Nährstoffen angereichert ist. Dünger fördert Wurzelbildung und Wachstum, doch sollten Sie sparsam damit umgehen. Er belastet die Umwelt, wenn Sie zu viel davon verwenden.

Upcycling statt wegwerfen

Als Pflanzgefäße können Sie viele Dinge verwenden. Alte Eimer eignen sich dafür ebenso wie ausrangierte Gummistiefel oder abgeschnittene Plastikflaschen. Um Staunässe zu verhindern, müssen Sie Löcher in den Boden der Pflanzgefäße bohren. Die Erde trocknet umso schneller aus, je kleiner das Gefäß ist. Wichtig ist das regelmäßige Gießen.

Alte Paletten eignen sich für Beete. Dort, wo nur wenig Platz vorhanden ist, können Sie mit den Paletten das Square-Foot-Gardening, das Quadratgärtnern, betreiben. Es ist ideal für Mischkulturen, da ein größeres Beet in kleinere Flächen unterteilt wird.

Urban Gardening auf kleinen Flächen

Biologisches Gemüse und Obst können Sie auch in der Stadt auf Balkon oder Terrasse ernten. Der bewusste Konsum und die umweltschonende Erzeugung stehen im Vordergrund. Beim Guerilla-Gardening verstreuen Sie Samen auf brachliegenden Flächen in der Innenstadt. Jeder kann das Gemüse ernten. Noch mehr Spaß macht das Gärtnern mit Freunden in einem Gemeinschaftsgarten, da Sie sich die Arbeit teilen können.

Auf Nachhaltigkeit kommt es an

Gehen Sie nach biologischen Richtlinien vor, ernten Sie Obst und Gemüse, das frei von Pestiziden und anderen Schadstoffen ist und unbedenklich verzehrt werden kann. Der Boden wird fruchtbarer und die Ressourcen der Natur werden geschont. Besonders nachhaltig sind Mischkulturen, da sich die Pflanzen gegenseitig ergänzen und einer Auslaugung des Bodens vorbeugen. Als Dünger verwenden Sie Mist oder Küchenabfälle.

Ein Balkon ist Lebensraum vieler Tiere. Er bietet Nistmöglichkeiten für Insekten und Vögel, die Blattläuse und andere Schädlinge vertilgen. Aus grauem Beton kann eine lebendige und grüne Oase werden.

Quelle: UD/pm
 

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