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28.07.2017

Leben & Wohnen

Nachhaltig Feste feiern

Ob Straßenfest, Geburtstag oder Jubiläum - Anlässe für Feiern gibt es viele. Wer dabei nicht nur an die Gäste, sondern auch an die Umwelt denken möchte, greift beim Einkauf für das Fest zu nachhaltigen Produkten. Die VERBRAUCHER INITIATIVE zeigt auf label-online.de, wie man diese erkennt.

Nachhaltig Feste feiern
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"Feste nachhaltig auszurichten liegt derzeit im Trend. Immer mehr Gastgebern ist es wichtig, eine Feier auch umweltfreundlich zu gestalten", weiß Barbara Stocker, Referentin der VERBRAUCHER INITIATIVE. "Der Blick auf entsprechende Labels bietet eine gute Entscheidungshilfe beim Einkauf für das Fest."

Bereits bei der Einladung kann auf Recycling-Papier geachtet werden, das besonders schonend für den Waldbestand und sparsam im Wasserverbrauch ist. Verbraucher erkennen es an Siegeln wie dem Blauen Engel oder dem Zeichen "FSC Recycled". Wer die Dekoration mit farbenfrohen Blumen ergänzen möchte, findet faire und ökologische Sorten anhand von Zeichen wie dem Fairtrade- oder dem Pro Planet-Siegel. Sie stehen für eine sozialverträgliche und umweltschonende Herstellung.

Auch bei der festlichen Beleuchtung lohnt sich der Blick aufs Label: Das EU-Energielabel auf Lichterketten und -schläuchen erleichtert den Griff zu stromsparenden Produkten. Besonders stimmungsvoll wird es mit Teelichtern oder Kerzen, am besten aus Bienenwachs oder Stearin. Gesundheitsverträgliche Produkte tragen das RAL Gütezeichen Kerzen.

Ein traditioneller Festschmaus lässt sich am besten mit regionalen Lebensmitteln zubereiten. Erkennbar sind sie an so genannten Regionallabels. Jedoch sind solche Produkte häufig nur saisonal erhältlich. Bei Erzeugnissen, die es nicht regional und saisonal gibt, sollte man auf Lebensmittel aus biologischem Anbau achten, erkennbar an Bio-Zeichen wie dem deutschen sechseckigen "Bio-Siegel" oder dem hellgrünen "EU-Bio-Logo". Produkte, die solche Zeichen tragen, erfüllen die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Strenger sind die Siegel der Bio-Anbauverbände.

Quelle: UD/pm
 

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