26.06.2019
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24.04.2019

Plastik & Müll

Weniger Plastikmüll durch kleinere SIM-Karten

Die Telekom reduziert beim Verkauf ihrer SIM-Karten den Plastikanteil deutlich. Die SIM-Karte wird nicht mehr im üblichen Scheckkarten-Format verkauft. Stattdessen wird die SIM-Halterung um die Hälfte verkleinert. Damit sorgt das Unternehmen in diesem Jahr für 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll in Deutschland.

Weniger Plastikmüll durch kleinere SIM-Karten

„Damit ist die Telekom Deutschlands erstes Telekommunikationsunternehmen, das diesen Schritt vollzieht und bewusst auf Plastik verzichtet“, betont Melanie Kubin-Hardewig, Vice President Group Sustainability Management. Das neue Format gilt für Prepaid- und Postpaid-Karten der Telekom, für die Tochtermarke congstar und verschiedene Wholesale Partner (Talkline, High, klarmobil und andere). Die Konzernmarken der Tochtergesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH (FCB Mobil, Lifecell und andere), wurden bereits 2018 umgestellt.

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Vor einem Jahr gab es dazu als erstes Kooperationsprojekt eine umweltfreundliche Prepaid-SIM-Karte zusammen mit den Partnern Edeka und World Wildlife Fund. „Seit den 90er Jahren war das Scheckkartenformat das Maß der Dinge in Sachen SIM-Kartenauslieferung. Wir haben uns gefragt, warum eigentlich?“ sagt Philipp Mertens, Geschäftsführer der Telekom Deutschland Multibrand GmbH. „Mit derselben Menge an Plastik können wir auch zwei SIM-Karten ausliefern.“

Bis Ende des Jahres 2018 konnten durch die Edeka smart Karte und die Umstellung weiterer Multibrand-Partner wie Lifecell und FCB Mobil bereits rund 3,8 Tonnen Plastik vermieden werden. „Diese Menge hat uns wirklich beeindruckt und wir haben gemerkt ‚Da geht noch mehr‘. Deshalb haben wir bereits im Dezember 2018 auch für die Prepaid-Karten der Eigenmarke auf das neue, halbierte Format umgestellt“, sagt Mertens. Nach dem Verkauf der Restvolumina werden nur noch SIM-Karten im neuen Format ausgegeben werden.

Quelle: UD/cp
 

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