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Klimawandel

Telefónica Deutschland: weniger Strom pro Byte

Telefónica Deutschland / O2 verbessert von Jahr zu Jahr ihren Energieverbrauch pro Datenvolumen und erreicht ihre selbstgesteckten Klimaziele frühzeitig. Während das Datenvolumen bis Ende 2019 gegenüber 2015 um 106 Prozent stieg sank der Energieverbrauch um 15 Prozent. Insgesamt bedeutet das eine Senkung des Energieverbrauchs pro Datenvolumen um gut 56 Prozent.

17.09.2020

Telefónica Deutschland: weniger Strom pro Byte zoom
Weg zur Klimaneutralität: Digitalisierung und Grünstrom

Dies erreicht das Unternehmen vor allem durch die verstärkte Nutzung neuer, energieeffizienter Mobilfunkgenerationen sowie kontinuierlicher Modernisierung und Digitalisierung beim Telekommunikationsnetz und in den Rechenzentren.

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Außerdem tragen die erhöhte Gebäude-Energieeffizienz sowie Reduktionen der CO2-Emissionen in der Fahrzeugflotte und bei Geschäftsreisen zur guten Klimabilanz bei. Den Strom bezieht das Unternehmen bereits seit 2016 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

„Digitalisierung und Mobilfunk bekommen in diesem Jahrzehnt einen enormen Schub. Die damit einhergehenden steigenden Datenvolumen werden von uns mit immer weniger Strom pro Byte bewältigt. Über unser Mobilfunknetz werden bereits heute die meisten grünen mobilen Daten in Deutschland transportiert. Aber wir wollen mehr. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist die Klimaneutralität“, erklärt Markus Haas, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland. „Wir stellen derzeit unseren CO2-Fußabdruck auf den Prüfstand und schauen bis ins letzte Detail, wie wir unseren Ressourcenverbrauch noch weiter verringern können, um zur Klimarettung beizutragen.“

Die Telefónica Gruppe unterstützt das Pariser Klimaabkommen und ist Mitglied des Aktionsbündnisses „Business Ambition for 1.5°C“. Damit verpflichtet sich das internationale Unternehmen zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius beizutragen. Die Unternehmensgruppe wird bis 2030 in ihren vier Hauptmärkten Spanien, Großbritannien, Deutschland und Brasilien null Netto-CO2-Emissionen erreichen. Telefónica Deutschland wird im Herbst darlegen, mit welchen Maßnahmen und Meilensteinen das Unternehmen in Deutschland noch ambitioniertere Ziele erreichen will und klimaneutral wird.

5G für mehr Stromeffizienzzoom
5G für mehr Stromeffizienz

Mit Digitalisierung der Netzinfrastruktur Energie- und CO2-Effizienz verbessern

Der CO2-Fußabdruck von Telekommunikationsunternehmen fällt im Vergleich zu anderen Branchen gering aus. Laut Bitkom trägt der Betrieb digitaler Geräte und Infrastrukturen gerade einmal mit bis zu 3,2 Prozent zu den globalen Emissionen bei. Davon entfallen auf Kommunikationsnetze und Rechenzentren, also die primäre Dienstleistung von Telefónica Deutschland / O2, jeweils rund 15 Prozent. Genau diese Netzwerktechnik ist für 96 Prozent des Stromverbrauchs des Unternehmens verantwortlich. Dementsprechend sind Maßnahmen, wie der Ausbau der stromeffizienten 4G- und 5G-Netze, die Modernisierung von Rechenzentren und der Einsatz von Smart Metern an Mobilfunkstandorten, wichtige Bausteine zur Verbesserung der Klimabilanz.

Im Netzbereich bringen vor allem moderne Mobilfunkstandards eine bessere Stromeffizienz mit sich. Jeder neue Mobilfunkstandard war stromeffizienter als der Vorgänger. Und auch innerhalb jeder Generation wurde die Stromeffizienz durch Modernisierung der Mobilfunktechnik gesteigert. Der neueste Mobilfunkstandard, 5G, verbraucht bis zu 90 Prozent weniger Energie pro Byte als 4G.

Modernisierung von Rechenzentrenzoom
Modernisierung von Rechenzentren

Rechenzentren bieten zahlreiche Angriffspunkte zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Mit der Ausstattung des Telefónica / O2 Rechenzentrums in Berlin mit neuester digitaler Gebäudeleittechnik wurde der Stromverbrauch dort um bis zu 25 Prozent im Monat gesenkt. Für die Modernisierung wurden alle Bereiche von Grund auf neu geplant: von der Energieversorgung über die Klimatechnik bis hin zum Sicherheits- und Brandschutzkonzept. Moderne Internet-of-Things-Technik auf Basis von Messsensoren liefert fortlaufend wichtige Daten, um daraus Verbrauchsprognosen zu erstellen und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die umweltschonende Klimaanlagentechnik ermöglicht die direkte Rückkühlung über die Außenluft. Das auch die Eigenerzeugung von Strom die Energiebilanz verbessert, zeigt das Unternehmen am Standort Düsseldorf: Das dortige Rechenzentrum wird von zwei Blockheizkraftwerken mit Energie versorgt. So trägt der Standort wirksam zu einer Verbesserung der Energie- und Klimabilanz bei.

Digitale Stromzähler für mehr Transparenzzoom
Digitale Stromzähler für mehr Transparenz

Zur weiteren Steigerung der Strom-Effizienz des Mobilfunknetzes stattet das Unternehmen bis Ende 2021 27.000 Mobilfunkstandorte mit Schneller Smart Meter Ausbau bei Telefónica / O2: Mit Digitalisierung sinken Stromverbrauch und CO2-Ausstoß im Netz aus. Die digitalen Stromzähler sind aus der Ferne ablesbar, messen den Stromverbrauch im Sekundentakt und machen stromfressende Fehlfunktionen transparent. Erste Erfahrungen zeigen, dass an einzelnen Mobilfunkstandorten der Stromverbrauch nach Behebung von Fehlfunktionen halbiert werden kann.

Moderne Arbeitsplatzgestaltung für ein gutes Klimazoom
Moderne Arbeitsplatzgestaltung für ein gutes Klima

Moderne Arbeitsplatzgestaltung für ein gutes Klima

Auch mit zeitgemäßer Arbeitsplatzgestaltung verbessert Telefonica / O2 ihre Klimabilanz. Mitarbeiter nutzen das Home Office und Videokonferenzen und leisten so einen Beitrag zur Senkung des Verkehrsaufkommens und der entsprechenden Schadstoffemissionen. Das Unternehmen will Geschäftsreisen künftig um etwa 70 Prozent reduzieren. Durch diese Maßnahme werden gut 600 Tonnen weniger CO2 im Jahr ausgestoßen. Mit dem Arbeitsplatz-Sharing im Headquarter München (O2 Tower) stellt das Unternehmen sicher, dass Büroraum energetisch effizienter genutzt wird.

Außerdem wird die Beleuchtung teilweise automatisiert über die Gebäudeleittechnik gesteuert, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden. In Büros, Shops und Callcentern hat Telefonica Deutschland / O2 den Stromverbrauch zwischen 2015 und 2019 von 41 Gigawattstunden auf 28 Gigawattstunden reduziert.

Quelle: UD/cp
 

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