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22.05.2019

Energiewende

Telekom: Strom aus erneuerbaren Energien

Die Deutsche Telekom nimmt den Klimaschutz ernst und hat sich ein neues, ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Schon bis zum Jahr 2021 wird der Konzern nur noch Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien einsetzen. Auch die sonstigen Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen sollen reduziert werden.

Telekom: Strom aus erneuerbaren Energien

Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber 2017 sinken. Auch die Emissionen aus Lieferkette und Nutzungsphase der Produkte und Lösungen beim Kunden stehen im Fokus: hier hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen pro Kunde bis 2030 um 25 Prozent gegenüber 2017 zu reduzieren. Darüber hinaus wird im künftigen Konzernklimaschutzziel auch die T-Mobile US mit einbezogen.

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Die Telekom nimmt ihre Verantwortung wahr

„Wir wollen für die Zukunft bauen. Nicht die Zukunft verbauen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Tim Höttges den Beschluss. „Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Mit den neuen Zielen ab 2021 bis 2030 nehmen wir unsere Verantwortung wahr und handeln entschlossen, zügig und gleichzeitig langfristig. Gleichzeitig ist das Ziel ein wichtiges Signal an unsere Kunden, denn Nachhaltigkeit wird auch als Kaufkriterium zunehmend wichtiger.“

„Die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf Natur, Menschen und Unternehmen zeichnen sich bereits heute ab: Extreme Wetterereignisse wie Stürme, Überschwemmungen oder Hitzewellen bewegen breite Gesellschaftsschichten. Die Deutsche Telekom arbeitet bereits seit Jahren daran, ihre Geschäftstätigkeit klimafreundlicher zu gestalten, zum Beispiel mit dem Bau neuer, energieeffizienter Rechenzentren“, sagt Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility.

Digitale Lösungen helfen Ressourcen einzusparen

Gleichzeitig bietet Klimaschutz für die Deutsche Telekom geschäftliche Chancen. Viele unsere digitalen Lösungen können bei Großkunden ebenso wie bei Privatpersonen energieeffiziente Prozesse fördern und Ressourcen einsparen. Durch Cloud Computing können Kunden zum Beispiel auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Bei einem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) können damit pro Jahr im Durchschnitt 21 Tonnen CO2 eingespart werden. Im privaten Umfeld können zum Beispiel Produkte wie intelligente Hausautomatik zum Klimaschutz beitragen.

Bis zum nächsten Jahr gilt noch das aktuelle Klimaziel der Deutschen Telekom, nämlich die Senkung der konzernweiten CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 gegenüber 2008. Hier befinden wir uns auf dem prognostizierten Niveau für die Zielerreichung.

Quelle: UD/cp
 

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