20.11.2019
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12.09.2019

Verkehrswende

VW: Ausbau von E-Ladestationen

VW weitet sein Engagement im Bereich der Ladeinfrastruktur aus und arbeitet künftig eng mit der has·to·be GmbH zusammen. Gemeinsam werden sie den Ausbau des europaweiten Ladenetzes vorantreiben. Außerdem sollen bis 2025 rund 4.000 Ladepunkte an den deutschen Standorten installieren werden. Der Ausbau hat bereits begonnen: In Braunschweig wurde der erste „Mitarbeiter-Ladepark“ mit 60 neuen Ladepunkten in Betrieb genommen.

VW: Ausbau von E-Ladestationen
Thorsten Nicklass, CEO Elli (links) und Martin Klässner, CEO has·to·be GmbH (rechts)

„Einfaches und komfortables Laden ist ein Muss für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität. Dafür brauchen wir nicht nur mehr Ladesäulen, sie müssen zusätzlich auch intelligent vernetzt sein und funktionieren. Das Laden eines E-Autos muss genauso selbstverständlich werden wie das Laden eines Smartphones“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen. „Gemeinsam mit has·to·be wollen wir das schnell wachsende Geschäftsfeld der Ladeinfrastruktur erschließen und weiterentwickeln. Dabei setzen wir die Software von has·to·be auch selbst ein. Konzernweit bauen wir bis 2025 rund 36.000 Ladepunkte in Europa auf. Ladevorgänge können damit zukünftig noch schneller und bequemer abgewickelt werden.“

Die has·to·be GmbH verwaltet mit über 70 Mitarbeitern aus zehn Nationen mehr als 16.000 Ladepunkte vor allem in Europa, aber auch weltweit – von Norwegen über Großbritannien bis Australien. Die Unternehmensgeschichte begann vor sechs Jahren mit Audi aus Ingolstadt als erstem Kunden. Seither hat sich der Umsatz jedes Jahr zumindest verdoppelt – vor allem durch die starke Nachfrage aus Deutschland und der Schweiz. Mittlerweile reicht das Spektrum der Kundenliste von der Automobilbranche über die Energieversorger bis zu Industrieunternehmen. Als vorderste Referenz gilt IONITY, das größte Schnellladenetzwerk Europas: Ein Zusammenschluss der BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und des Volkswagen Konzerns mit Audi und Porsche. Bis Ende 2020 plant IONITY die Errichtung von insgesamt 400 Schnellladeparks an europäischen Autobahnen. Bei allen Stationen kommt die Software von has·to·be zum Einsatz.

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Vernetzung von Energie und Mobilität

Der Volkswagen Konzern übernimmt über seine Tochter Elli rund ein Viertel der Anteile an der has·to·be GmbH. Thorsten Nicklass, CEO von Elli, sagt: „Elli hat sich das Ziel gesetzt, die Themenbereiche Energie und Mobilität digital zu vernetzen. Wir wollen das Laden einfach und günstig machen und uns als zuverlässiger Partner für innovative und nachhaltige Energielösungen rund um das Elektrofahrzeug etablieren. Mit der Beteiligung an has·to·be schaffen wir nun die Voraussetzung für ein nahtloses Kundenerlebnis beim Laden und für die Integration weiterer digitaler Dienste der Volkswagen Group. Die Beteiligung ist ein weiterer konsequenter Schritt in unserer Strategie Laden und Energie intelligent zusammenzuführen.“

Volkswagen will der E-Mobilität weltweit zum Durchbruch verhelfen und verfolgt die größte E-Offensive der Automobilindustrie, welche neben attraktiven Modellen auch intelligente Ladelösungen, Energieangebote und digitale Mobilitätsdienste umfasst.

Erster Ladepark nimmt Betrieb auf

Der erste Ladepark wurde im August bei der Volkswagen Group Components in Braunschweig in Betrieb genommen. Die 60 Ladepunkte befinden sich auf dem Parkplatz Ohefeld, der an das Werksgelände angrenzt. Geladen wird mit 11 Kilowatt und einem Typ-2-Stecker, dem europäischen Standardsystem. Die Ladesäulen werden ausschließlich mit Volkswagen Naturstrom aus regenerativen Quellen betrieben. Der Strom ist durch den TÜV Nord zertifiziert und stammt vollständig aus CO2-freier Erzeugung, etwa aus Wind- und Wasserkraft. Weitere Ladeparks werden schrittweise bis 2025 an den anderen Standorten in Deutschland entstehen.

(V.l.) Thomas Ulbrich, Ulrich Markurth, Martin Römheld und Werner Gose beim Laden des ID.3.
(V.l.) Thomas Ulbrich, Ulrich Markurth, Martin Römheld und Werner Gose beim Laden des ID.3.

„Am Komponentenstandort Braunschweig ist der erste Ladepark von Volkswagen realisiert worden. Das freut uns sehr. So unterstreicht der Volkswagen Konzern seine E-Offensive und macht gleichzeitig die E-Mobilität für die Mitarbeiter und später auch für alle anderen E-Fahrzeug-Fahrer real erleb- und nutzbar. Ein klarer und greifbarer Schritt in Richtung E-Mobilität“, sagt Otto Joos, Geschäftsfeldleiter Fahrwerk der Volkswagen Konzern Komponente.

Laden am Arbeitsplatz wird immer wichtiger

Volkswagen engagiert sich überall dort, wo E-Autos geladen werden: Zuhause, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und an den Fernstraßen. Das Laden am Arbeitsplatz wird dabei immer wichtiger, weil es eine gute Alternative für alle ist, die nicht zuhause laden können. Rund 20 Prozent aller Ladevorgänge könnten künftig am Arbeitsplatz erfolgen. Auch für Unternehmen ist der Aufbau von Ladeparks lukrativ, da sie häufig über günstige bauliche Voraussetzungen verfügen und relativ einfach einen Zusatznutzen für ihre Mitarbeiter schaffen können. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Volkswagen nicht nur an den eigenen Standorten, sondern bietet über die Tochtergesellschaft Elli auch anderen Unternehmen komplette Ladelösungen für Mitarbeiter-Parkplätze und Fuhrparks an.

Quelle: UD/cp
 

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