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06.06.2014

Politik & Gesellschaft

Beim Fußball für’s Leben lernen

Fußball verbindet über Grenzen hinweg – das zeigt in diesem Jahr erneut die Weltmeisterschaft in Brasilien. Auf allen Kontinenten lässt das Turnier Menschen mitfiebern und vom großen Ziel träumen – dem Titelgewinn im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro. Auch im Kleinen entfaltet Fußball seine verbindende Wirkung. Bestes Beispiel dafür ist der „Ich kann was!“-Cup. Er ist Teil der „Ich-kann-was!“-Initiative, die 2009 von der Deutschen Telekom gegründet und 2011 in einen eingetragenen Verein überführt wurde. Ihr Ziel: bundesweit für mehr Bildungsgerechtigkeit benachteiligter Kinder- und Jugendlicher zu sorgen.

Beim Fußball für’s Leben lernen zoom

Der „Ich kann was!“-Cup findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Der Ball rollt am dritten Juni-Wochenende – und damit genau dann, wenn auch in Brasilien Kicker aus aller Welt um den World Cup kämpfen. Austragungsort sind die Hans-Rosenthal-Sportanlagen im Berliner Stadtteil Eichkamp. Dorthin reisen mehr als 400 fußballbegeisterte junge Menschen samt Betreuern aus allen Teilen Deutschlands. Sie stammen aus verschiedenen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die durch die „Ich kann was!“-Initiative unterstützt werden.

Das Turnier steht unter dem Motto „Punkten mit Fairplay“. Denn in die Wertung der einzelnen Spiele des „Ich kann was!“-Cups fließen nicht nur Tore, sondern auch das Verhalten von Spielern, Betreuern und Fans mit ein. Mit dem von der „Ich kann was!“-Initiative gemeinsam mit der RheinFlanke und der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelten Punktesystem gibt es für Fairness Extrapunkte in jedem Spiel. So haben auch weniger eingespielte Teams die Chance auf eine gute Platzierung. Das Motto zeigt, worauf es den Initiatoren des Cups ankommt. Sie wollen den Teilnehmern vor Augen führen, dass Fairness und Teamwork unerlässlich sind, um im Leben voranzukommen – und Anstöße für eine positive und selbstbestimmte Lebensgestaltung geben.

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Die optimale Vorlage für ein gutes Leben

Die „Ich kann was!“-Initiative will benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chance geben, zu zeigen, was in ihnen steckt. Dabei sind Teamgeist und die Fähigkeit, friedlich mit Konflikten umzugehen, von großer Bedeutung für ein erfolgreiches Leben. Fußball ist das ideale Spielfeld, um diese Kompetenzen zu erlernen und auszubauen: Es zählt das Miteinander, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Die Möglichkeit, neue Erfahrungen und Kompetenzen zu erwerben, bietet der „Ich kann was!“-Cup auch abseits des Spielfelds. Die jungen Teilnehmer, die größtenteils zum ersten Mal in Berlin sind, feiern hier ein Wochenende lang ein fröhliches Fest. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bietet weitere Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.

Ich-kann-was-Cup 2013
Ich-kann-was-Cup 2013

Lernen, was man für eine gute Zukunft braucht

Der alljährliche „Ich kann was!“-Cup stellt nur eine der vielen Gelegenheiten dar, die die „Ich kann was!“-Initiative Kindern und Jugendlichen bietet, um ihre Talente zu erfahren. Jeder hat ein Talent. Doch nicht alle Kinder haben die Chance zu zeigen, was in ihnen steckt.
Die „Ich kann was!“-Initiative hat sich daher zum Ziel gesetzt, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu entdecken und zu entfalten. Kinder und Jugendliche zwischen neun und 14 Jahren erhalten hier vielfältige Möglichkeiten, ihre individuellen Fähigkeiten auszuprobieren und zu vertiefen. In Projekten zur Gewalt- und Konfliktvermeidung, bei medien- und kulturpädagogischen Aktivitäten oder Workshops zum richtigen Umgang mit Geld lernen sie, was sie für eine gute Zukunft brauchen.

Jährlich können sich Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit um die dafür notwendigen Fördermittel von bis zu 10.000 Euro bewerben. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch eine hochkarätig besetzte Jury. Dabei orientiert sich die Initiative an den Vorgaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Sie nennt drei Kategorien, die zu einem erfolgreichen Leben und einer gut funktionierenden Gesellschaft beitragen – die Fähigkeit, selbstständig zu handeln, die Fähigkeit, in sozial unterschiedlichen Gruppen erfolgreich zu agieren, und das Vermögen, souverän kommunizieren und Wissen anwenden zu können – Faktoren, die auch auf dem Fußballplatz eine wichtige Rolle spielen.

5 Jahre „Ich kann was!“-Initiative – eine Erfolgsgeschichte

Das Jahr der Weltmeisterschaft ist auch ein besonderes Jahr für die Initiative, denn sie feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Und die Bilanz ist beeindruckend. Seit der Gründung 2009 sind mehr als 500 Projekte gefördert und rund 50.000 Kinder und Jugendliche bundesweit erreicht worden. 2014 verspricht nicht nur in Sachen Fußball viel zu bieten – mit mehr als 900 Einreichungen haben sich auch so viele Einrichtungen beworben wie nie zuvor.

Quelle: UD/cp
 

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