27.05.2019
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27.02.2019

Soziales Engagement

Glück: Wer helfet, der findet

Die Jagd nach dem Glück umtreibt die Menschen damals wie heute. Diverse wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich damit. Mittlerweile hat sich sogar eigens eine Glücksforschung etabliert. Dabei kann man eigentlich ganz einfach glücklich werden: Indem man seinen Mitmenschen hilft. Das hat zumindest eine Studie von McDonald’s Deutschland festgestellt.

Glück: Wer helfet, der findet
Wer anderen hilft, ist oft auch selbst glücklicher.

Die einen suchen es in der Liebe, andere im Beruf oder auch im sportlichen Erfolg. Manche haben es gefunden, einige werden nie fündig, die meisten sind vermutlich dauerhaft auf der Suche danach. Das Glück. Unzählige Ratgeber wollen den richtigen Weg zum Glücklichsein kennen. Sie raten unter anderem zu positiven Gedanken, Kontrolle über die eigenen Gefühle oder auch einfach zu mehr Dankbarkeit. Dabei machen uns solche Ratschläge eher unglücklich, meint Manfred Lütz, Psychiater, Theologe und Autor im Interview mit der Schweriner Volkszeitung: „Das Problem von Glücksratgebern ist ja, dass da ein Autor schreibt, wie er persönlich glücklich wurde, und den Leser dann unglücklich zurücklässt, weil der nun mal nicht der Autor ist.“

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Der Weg zum Glück? Helfen!

Aber wie wird man denn nun glücklich? Zum Beispiel durch soziales Engagement. Eine Studie von McDonald’s Deutschland und dem rheingold Institut hat herausgefunden, dass Menschen, die anderen helfen, glücklicher und zufriedener sind. Die Marktforscher des Instituts befragten über 1.200 Teilnehmer. Ergänzend dazu führten sie mit einigen der Probanden tiefenpsychologische Gespräche. Die zentrale Frage war, warum Menschen anderen Menschen helfen und wie sich das auf sie auswirkt.

Ein Ergebnis der Studie ist, dass der Großteil der Spender und aktiver Helfer aus intakten Familien stammt und selbst ein zufriedenes Leben führt. „Wer in einer emotional stabilen Familie aufwächst, der lernt den Wert des Gebens, des Spendens schon in der Kindheit kennen. Wer hingegen finanzielle oder psychische Not erlebt hat, der empfindet sich auch später eher als arm und konzentriert sich darauf, das eigene Leben zu bewältigen“, stellt Sabine Loch, Studienleiterin und Senior-Projektleiterin am rheingold Institut, auf der Website der Marktforscher fest. Außerdem macht Helfen selbstbewusst und ist in der Gesellschaft gut angesehen. Diese soziale Anerkennung ist für über 60 Prozent der befragten Spender und Helfer ein positiver Nebeneffekt.

McDonald's Glücksstudie

Soziales Engagement verleiht dem Leben zudem zusätzlichen Sinn. Das zeigt sich daran, dass fast die Hälfte der Helfer und über 40 Prozent der Spender ihr Leben als sinnerfüllt ansehen. Bei den Befragten, die sich nicht sozial engagieren, gilt das hingegen nur für etwa ein Viertel. Zu guter Letzt beantwortet die Studie auch ihre zentrale Frage: Ja, Helfen macht glücklich. 65 Prozent der Helfer und 64 Prozent der Spender bereitet es Freude, mit ihrem Engagement die Welt besser zu machen. Als größtes Glück empfindet dabei ein Großteil der Helfer (79 Prozent) und Spender (73 Prozent) die Dankbarkeit und Freude der Menschen, denen sie geholfen haben.

Vielfältiges Engagement bei McDonald‘s

„Soziales Engagement ist nicht nur unerlässlich für den Zusammenhalt und das Funktionieren unserer Gesellschaft. Soziales Engagement bereichert auch denjenigen, der sich für eine gute Sache einbringt“, sagt auch Holger Beek, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland. Das Unternehmen engagiert sich schon seit vielen Jahren, wie beispielsweise in der McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung. Allein 2017 spendeten McDonald’s, Franchise-Nehmer, Lieferanten und Gäste dafür insgesamt über 9,2 Millionen Euro. Auch in anderen Bereichen ist die Burger-Kette aktiv, wie in der Flüchtlingshilfe. 2017 stellte das Unternehmen rund 1.300 Geflüchtete ein. Mit dem Programm „Scale for good“ will McDonald‘s außerdem Einfluss auf die Umwelt nehmen und beispielsweise den CO2-Ausstoß reduzieren.

Wie sich die Franchise-Nehmer von McDonald’s engagieren, zeigt etwa Dennis Lampe, der in Niedersachsen elf Restaurants betreibt. Er hat bei deren Umbau auch an weniger mobile Kunden gedacht: „Das heißt: Gänge, die breit genug sind, um mit dem Rollstuhl gut durchzukommen. Bänke, die hoch genug sind, dass man auch als älterer Mensch gut wieder hochkommt“, erzählt er in der Glücksstudie. Das kam gut an: Zu seinen ersten Gästen gehörten auch 30 Rollstuhlfahrer.

Franchise-Nehmer Marc-Frederic Sachse hingegen setzt sich für den Sport in der Region ein. Der Betreiber von sieben Restaurants in Nordhessen richtet jedes Jahr einen McDonald’s Fußball-Cup für Junioren aus. Übernommen hat er diese Tradition von seinem Vorgänger. Für Sachse ein tolles Ereignis. „McDonald’s Cups sind Happenings. Die Stimmung ist immer super. Einmal hatten wir sogar eine Brautentführung auf dem Turnier.“ Das Highlight ist für ihn aber die Pokalvergabe: „Das ist Freude pur! Das Lächeln der Kinder zu sehen, macht mich einfach glücklich.“

McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung

Bereits seit über 30 Jahren engagiert sich das Unternehmen in der McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung. Bundesweit gibt es derzeit 22 Ronald McDonald Häuser in der Nähe von Kinderkliniken. Darin finden die Familien schwer kranker Kinder ein kostenloses Zuhause auf Zeit. Zudem befinden sich direkt in einigen Kliniken insgesamt sechs McDonald’s Oasen, in die sich die Familien zurückziehen können. Mit einem eigenen Programm fördert die McDonald’s Kinderhilfe-Stiftung außerdem Initiativen, Einrichtungen und Vorhaben, die ihrerseits kranke und hilfsbedürftige Kinder unterstützen.

Quelle: UmweltDialog
 

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