22.10.2019
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12.08.2019

Unternehmenskultur

Vom Bekleidungshaus zur Qualitätsmarke

Ein hoher Qualitätsanspruch und eine eigene Fertigung sind die Grundsteine des im Mai 1969 gegründeten Textil-Einzelhandelsunternehmens Harry Kroll. 1987 ist daraus die heutige HAKRO GmbH hervor gegangen. Von Beginn an steht die Firma für eine wertorientierte Haltung und eine besonders ethische Form der Unternehmensführung. Heute, 50 Jahre nach der Gründung, ist HAKRO ein erfolgreiches, nachhaltig ausgerichtetes Familienunternehmen.

Vom Bekleidungshaus zur Qualitätsmarke
HAKRO Geschäftsführung Carmen Kroll und Thomas Müller

Die Erfolgsgeschichte des Textil-Einzelhandelsunternehmens Harry Kroll beginnt auf 25 Quadratmetern mit der Eröffnung des „Bekleidungshaus Harry Kroll“ in Schrozberg. Schon bald spricht sich die Qualität des Angebotes herum und die Nachfrage steigt. Harry Kroll fängt 1974 zusammen mit seiner Frau Marianne an, ein kleines Filialnetz mit sieben Ladengeschäften in Baden-Württemberg und Bayern aufzubauen und erweitert sein Oberbekleidungssortiment um die Strickwaren-Marke KIKO Moden für Kinder. Berufs- und Sportkleidung entwickeln sich im Laufe der Jahre zu den größten Warensegmenten in den Filialen. 1987 startet die erste Kollektion unter dem Markennamen HAKRO. Harry Kroll konzentriert sich auf die Herstellung hochwertiger Bekleidung und verkauft die Ladengeschäfte. Die ersten NOS-Modelle, bestehend aus T-Shirt, Sweatshirt und Poloshirt, erscheinen.

Bekleidungshaus Harry Kroll 1969
Bekleidungshaus Harry Kroll 1969

1998 tritt Carmen Kroll, die Tochter des Firmengründers, in das Unternehmen ein und übernimmt ein Jahr später die Geschäftsführung. Geprägt von der Wertehaltung ihrer Eltern, führt Carmen Kroll das Unternehmen ins neue Jahrtausend und wird 2003 geschäftsführende Gesellschafterin. Von nun an leitet sie HAKRO als Doppelspitze,
gemeinsam mit Thomas Müller. HAKRO verbindet Corporate Fashion mit Nachhaltigkeit und lässt 2004 die gesamte Kollektion nach dem Standard 100 by OEKO-TEX zertifizieren. Die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Produktionspartnern in der Türkei und Bangladesch wird um Partner aus China und Laos erweitert.

2007 entwickelt HAKRO sein Vertriebskonzept weiter und entscheidet sich für ein selektives B2B-Modell. Fortan wird das HAKRO Sortiment ausschließlich über autorisierte Fachhändler verkauft. Im Laufe der Jahre wächst die Kollektion konsequent: Darunter sind Outdoor-Jacken, Blusen und Hemden unter dem Label „Harry Kroll - The Premium League of Shirts and Jackets“. Besonders strapazierfähige Textilien kommen mit der Performance Kollektion auf den Markt – ausgezeichnet durch die eigens für die Marke entwickelte Hochleistungsmischung Mikralinar. Zusätzlich führt HAKRO seine erste Organic-Kollektion mit zertifizierter Bio-Baumwolle ein und bringt 2019 eine Chino-Hose heraus.

Das wachsende Sortiment benötigt ausreichend Lagerkapazitäten. Das Ende der 80er Jahre bezogene heutige Verwaltungsgebäude „Alte Schule“ in Schrozberg beherbergt anfänglich noch das Büro, das Lager und eine Textil-Siebdruckerei. 2004 und 2010 folgen im Schrozberger Industriegebiet zwei Hochregallager. Derzeit im Bau sind weitere Logistikflächen auf über 9.000 Quadratmetern – genug Platz für das HAKRO Sortiment mit 155 Styles in 60 Farben und 16 Größen.

Carmen Kroll und Thomas Müller mit den Firmengründern Harry und Marianne Kroll
Carmen Kroll und Thomas Müller mit den Firmengründern Harry und Marianne Kroll

Unter einem neuen, starken Dach bringt HAKRO 2017 auch alle bis dato bestehenden Einzelmarken zusammen und formuliert den Claim: HAKRO HÄLT. SEIT 1969. HAKRO HÄLT steht dabei nicht nur für Qualität, Verantwortung und Nachhaltigkeit, sondern auch für gehaltene Versprechen. Am 29.Mai 2019 feierte HAKRO das 50. Jubiläum. Heute arbeiten in Schrozberg 175 Mitarbeiter und weltweit bei den Produktionspartnern über 2.500 Menschen Hand in Hand. Weiterhin gelten die von Harry Kroll geprägten Werte und Grundsätze.

„50 Jahre HAKRO sind absolut bewegend und ich sage all unseren Mitarbeitern und Partnern ein herzliches „Dankeschön“. Sie alle haben diesen Erfolg mitgetragen und gestaltet. Unser Engagement für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln, sowohl für unsere Produkte als auch für unsere Mitarbeiter und unsere Umwelt, ist uns eine Herzensangelegenheit“, führt Carmen Kroll aus. „Meine Eltern haben mir die Wertschätzung der Menschen und unserer Umwelt vorgelebt. Ich bin stolz darauf, diese Werte in unserem Unternehmen weiter voranbringen zu können und überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind, uns allen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“

Starke Werte

Der verantwortungsvolle Umgang mit Menschen und Ressourcen zieht sich als roter Faden durch die Erfolgsgeschichte von HAKRO. Geschäftliche Ziele sind mit dem Anspruch verknüpft, ökologisch und sozial verträglich zu handeln. Die Haltung von HAKRO ist: Jeder, der an der Entstehung eines Kleidungsstückes beteiligt ist, soll profitieren. Wertschätzung und Werte wie Anstand, Fairness sowie Loyalität sind im täglichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern fest verankert.

Bereits seit 2009 ist das Unternehmen Mitglied im UN Global Compact der Vereinten Nationen und hat sich damit der weltweit größten Allianz für verantwortungsvolles Wirtschaften angeschlossen. Nicht nur am Standort Schrozberg, sondern auch bei den Produktionspartnern setzt sich HAKRO für gute Arbeitsbedingungen ein. Die Zusammenarbeit erfolgt grundsätzlich nur mit langfristigen Partnern, die den strengen Standards des Unternehmens entsprechen und sich zu fairen Arbeitsbedingungen (mindestens nach amfori BSCI) verpflichtet haben. Durch vorab vereinbarte monatliche Stückzahlen sind die Partner ganzjährig ausgelastet und können so sichere Arbeitsplätze anbieten. Seit 2015 ist HAKRO Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien und setzt sich für die Verbesserung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen entlang der Lieferkette des Textilund Bekleidungssektors ein.

Im 2016 verfassten Nachhaltigkeitsleitbild formuliert HAKRO die übergeordneten Ziele, die sich das Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt hat. Der „HAKRO Wertekompass“ dokumentiert dabei das Nachhaltigkeitsleitbild und dessen Leitlinien sowie einen entsprechenden Verhaltenskodex. Der Startschuss für ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement ist gefallen. Die Verwendung von 100 Prozent Ökostrom, die Senkung der Ausschussquote, die Reduzierung von Verpackungen und ein klimaneutraler Versand mit nachhaltigen Materialien sind nur einige Beispiele des täglichen Handelns. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 am Standort in Schrozberg komplett klimaneutral zu sein

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Verantwortung für den Menschen

HAKRO engagiert sich, um regional und international die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern. Unter dem Motto „HAKRO Cares“ werden Projekte für die eigenen Mitarbeiter, Mitbürger und Mitarbeiter von Partnerbetrieben umgesetzt. 

So geben Gesundheitstage, Nachhaltigkeitstage oder der Freiwilligendienst „TeamShare“ den Mitarbeitern in Schrozberg die Möglichkeit, sich um das eigene Wohl zu kümmern oder sich für das Wohl anderer und der Umwelt einzusetzen. In Bangladesch wird der Produktionspartner mit der Aktion „FriendsShare“ unterstützt: Ein Prozent des georderten Einkaufsvolumens pro Jahr zahlt HAKRO in den FriendsShare-Fond ein, der unterschiedliche Projekte wie Gesundheitsversorgung, Impfaktionen oder Wasserservice finanziert. 2010 gründet HAKRO die Harry Kroll-Foundation und fördert die Kinder- und Jugendhilfe in der Region sowie international. Beispiele dafür sind das Harry Kroll-Waisenhaus in Bangladesch, das 25 elternlosen Kindern ein liebevolles Zuhause und Platz zum Spielen und Lernen bietet oder ein Schulprojekt, das Slum-Kindern in Dhaka die Teilnahme am Schulunterricht ermöglicht. In Tübingen unterstützt HAKRO die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ in der Uni-Kinderklinik. Kinder mit Delir erhalten dadurch mehr Beistand und Begleitung.

Quelle: UD/cp
 

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