23.09.2019
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28.06.2019

Studium & Beruf

Blitz-Start: „MATCHING 2020“

Praktika, Projekttage, Informationsveranstaltungen: „MATCHING 2020“ zeigt jungen Menschen seit einem Jahr mögliche berufliche Perspektiven auf – und das mit großem Erfolg. Allein im ersten Jahr erreichte das gemeinsam von der RAG-Stiftung und Evonik initiierte Programm knapp 1000 junge Menschen und half ihnen bei der Berufsorientierung.

Blitz-Start: „MATCHING 2020“

„Die Nachfrage der Schulen und Jugendlichen selbst ist überwältigend“, sagt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung. „Jetzt wo der Steinkohlenbergbau keine beruflichen Perspektiven für junge Menschen mehr bieten kann, sind alternative Angebote wichtig. Das Ruhrgebiet hält hier viele Möglichkeiten bereit. Mit „MATCHING 2020“ schaffen wir ein zusätzliches Angebot, das ankommt und, wie man sieht, auch sehr gut angenommen wird.“

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Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe

Mit insgesamt 1,35 Millionen Euro finanziert die RAG-Stiftung das Projekt über drei Jahre. Evonik gewährt praktische Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe eines international tätigen Spezialchemiekonzerns. „Als Industrieunternehmen, das durch seine Historie im Ruhrgebiet verwurzelt ist, fühlen wir uns der Region und ihren Herausforderungen besonders verpflichtet“, erklärt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, die Motivation für das Engagement. „Zudem brauchen wir nach wie vor gut ausgebildete Fachkräfte – auch in nicht-akademischen Berufen. Diese Karrierewege möchten wir mit „MATCHING 2020“ aufzeigen.“

Chemikant, Chemielaborant oder Anlagenmechaniker sind nur drei von mehr als 30 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen, die Evonik in der Ausbildung anbietet. Was genau lernt man als angehender Chemikant, welche Fertigkeiten sollte man mitbringen und wie viel verdient man? Neben Einblicken in die Praxis erhalten Jugendliche durch „MATCHING 2020“ Antworten auf Fragen wie diese. „Oftmals fehlt kurz vor oder nach dem Schulabschluss die Kenntnis darüber, welche Möglichkeiten es überhaupt und auch jenseits eines Studiums gibt“, sagt Dr. Hans Jürgen Metternich, Leiter der Ausbildung Nord von Evonik. „An dieser Stelle setzen wir an: Mit einer Reihe von Maßnahmen, die die Praktika begleiten, informieren wir die jungen Menschen selbst, aber auch Eltern, Lehrkräfte und Berufsberater.“ Es stehen etwa Projekttage zu naturwissenschaftlichen und technischen Berufsbildern, Exkursionen durch die Ausbildungsstätten, Berufsorientierung auf digitaler Basis mit Virtual-Reality-Brillen, vorbereitende Einstellungstests und individuelle Beratungsangebote auf dem Programm.

Das Interesse ist sehr hoch

Bereits kurz nach dem Start von „MATCHING 2020“ haben in den Sommerferien 2018 rund 70 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum bei Evonik im Chemiepark Marl absolviert, in den Herbstferien folgte ein weiterer Durchgang in Marl sowie am Standort Goldschmidtstraße in Essen mit 25 Jugendlichen. Hinzu kamen Schulpraktika während der Unterrichtszeit im Dezember 2018 sowie zahlreiche ergänzende Informationsveranstaltungen für weiterführende Schulen, Bewerbungstrainings oder Elternabende. So konnten bereits insgesamt 1000 junge Menschen erreicht werden.

„Das Interesse insbesondere an den freiwilligen Ferienpraktika ist extrem hoch“, sagt die Projektkoordinatorin und Leiterin des Ausbildungsmarketings, Caroline Held. „Das merken wir an der Neugierde und der Motivation, die die Jugendlichen mitbringen.“ Sie sieht das „MATCHING 2020“-Konzept aber auch durch das schriftlich eingeholte Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigt: Nach den Praktika äußerten 73 Prozent der Jugendlichen großes Interesse daran, eine Ausbildung zu beginnen. 91 Prozent empfanden die praktischen Arbeiten und eigenständig durchgeführten Versuche in den Ausbildungsstätten des Spezialchemieunternehmens in Marl oder Essen als sehr hilfreich für ihre persönliche Berufsorientierung.

Quelle: UD/cp
 

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