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18.08.2014

Initiativen

Inez Bjørg David wird Botschafterin des Weltzukunftsrats

Die Schauspielerin und Gründerin des Öko-Unternehmens miwai Inez Bjørg David (bekannt aus: „Männerherzen 1&2“, „Doc meets Dorf“ und ab November im Kino mit „Alles ist Liebe“) engagiert sich offiziell als Botschafterin für den Weltzukunftsrat. Seinen jährlichen „Oscar für gute Gesetze“, den Future Policy Award, vergibt der Rat 2014 zum Thema „Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen“. Auch TV-Moderator Jörg Pilawa engagiert sich für die von Jakob von Uexküll gegründete Organisation, die sich als „Stimme zukünftiger Generationen“ weltweit für eine nachhaltige Politik einsetzt.

Jede dritte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens   Lebens Gewalt durch Männer. Schauspielerin   Inez Björg David: "Das ist absolut inakzeptabel".
Jede dritte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens Lebens Gewalt durch Männer. Schauspielerin Inez Björg David: "Das ist absolut inakzeptabel".

„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist mit der Verwirklichung der Menschenrechte nicht vereinbar“, betont David: „Aber jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt durch Männer. Und die Täter kommen meist ohne Strafe davon – eine absolut inakzeptable Situation. Damit sich dies ändert, brauchen wir gute Gesetze, die dafür sorgen, dass Männer, die Frauen schlagen oder vergewaltigen, nicht mehr straffrei davonkommen. Hier in Deutschland reicht es rechtlich nicht für eine Anklage wegen Vergewaltigung, wenn eine Frau ‚nein‘ sagt, ohne sich körperlich gegen einen Übergriff zu wehren. Das ist nicht nur eine Beleidigung für jede Frau und jedes Mädchen, die sich in einer solchen Situation wieder findet. Es bedeutet auch, dass das deutsche Recht nicht internationalen Standards entspricht“.

Tatsächlich hat Deutschland die am 1. August in Kraft getretene Europaratskonvention zur Bekämpfung und Verhütung von Gewalt gegen Frauen bisher nicht ratifiziert, da u.a. das derzeitige deutsche Sexualstrafrecht nicht ihren Anforderungen entspricht. Die Konvention sieht vor, dass jede sexuelle Handlung gegen das Einverständnis der Betroffenen strafbar ist. In Deutschland reicht ein „nein“ hingegen nicht, sondern es muss zumindest die Androhung von Gewalt durch den Täter nachgewiesen werden.

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Für den Future Policy Award 2014 haben internationale ExpertInnen 25 Gesetze aus aller Welt nominiert. Nach einer gründlichen Analyse werden die besten Gesetze, die einen Beitrag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen leisten, vom Weltzukunftsrat in Zusammenarbeit mit der Inter-Parlamentarischen Union (IPU) und UN Women ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung findet am 14. Oktober im Rahmen der Vollversammlung der IPU in Genf statt, für die 1200 Delegierte von 164 Parlamenten aus der ganzen Welt zusammenkommen.

Quelle: UD/na
 

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