10.12.2018

29.11.2016

Auszeichnungen

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2016 zeichnet wieder Vorbilder aus

Alle Jahre wieder Glamour, roter Teppich, Stars und die Führungsetagen der Nachhaltigkeitsszene: Vor 1.200 Gästen wurden im Rahmen einer festlichen Gala in Düsseldorf der Premierminister von Bhutan, Tshering Tobgay, US-Schauspieler Nicolas Cage und hervorragende Unternehmen, darunter Tchibo als Jahressieger, geehrt.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2016 zeichnet wieder Vorbilder aus zoom
Dr. Markus Conrad, Geschäftsführer Tchibo, beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016.
Dr. Markus Conrad, Geschäftsführer Tchibo, beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016.

„Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen 2016“ ist Tchibo. Die Jury ehrte das Unternehmen für seine Vorreiterrolle und Selbstverpflichtung in der Konsumgüterbranche. Das Unternehmen adressiert mit einem guten Nachhaltigkeitsmanagement in allen Facetten die wichtigen Herausforderungen in seiner Wertschöpfungskette. Alnatura wurde als Impulsgeber für die Ernährungswende mit einer nachhaltigen und regionalen Bio-Landwirtschaft als Eckpfeiler und dem aktiven Einsatz für Bio-Lebensmittel als nachhaltigstes Unternehmen mittlerer Größe ausgezeichnet.

Das Essener Unternehmen Evonik Creavis wurde für seinen Beitrag, Abwärme in nutzbare Energie umzuwandeln, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 gewürdigt. Die Auszeichnung stiftet das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Staatssekretär Georg Schütte verlieh den Preis mit den Worten: „Der deutsche Klimaschutzplan setzt auf die Fortschritte in der Forschung für die klimaneutrale Energieerzeugung. Damit die Energiewende gelingt, muss auch die Wärmewende gelingen. Die Hälfte der eingesetzten Energie in Deutschland wird für Wärme verwendet. Dafür, dass dies effizienter geschieht, haben die Preisträger einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Die Stadt Nürnberg ist „Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2016“. Die Großstadt in Mittelfranken ist BioMetropole, ENERGIEregion und Recycling-Hauptstadt und überzeugt mit einem breiten Nachhaltigkeitskonzept als Zugpferd in der Metropolregion. Bei den Städten mittlerer Größe gewann die sächsische Stadt Delitzsch. Sie zeigt trotz knapper Kassen, dass eine nachhaltige Energiepolitik strukturschwachen Gebieten einen Weg aus der Krise bieten kann.

Mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 zeichnete die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. den Premierminister von Bhutan, Tshering Tobgay, aus. Er wurde geehrt für seine vorbildliche Nachhaltigkeitspolitik sowie stellvertretend für das Königreich Bhutan, das sich auf Beispiel gebende Weise in Richtung ökologischer, sozialer und politischer Zukunftsfähigkeit orientiert.

US-Schauspieler Nicolas Cage erhielt den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 für sein herausragendes humanitäres Engagement. Für die Vereinten Nationen reiste Cage in verschiedene Krisengebiete, um auf den weltweiten Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und internationale Verbrechen aufmerksam zu machen.

Die Hip-Hop-Gruppe Die Fantastischen Vier erhielt den Ehrenpreis für ihr ökologisches und soziales Engagement. Die Protagonisten der Band sind sich ihrer gesellschaftlichen Rolle bewusst und übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.

Quelle: UmweltDialog
 

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