CSR-Strategie

Schaeffler Gruppe wird bis 2040 klimaneutral

Die Schaeffler Gruppe wird ab dem Jahr 2040 klimaneutral wirtschaften. Dieses Ziel bezieht die gesamte Lieferkette mit ein und wird mit ambitionierten Nachhaltigkeits-Mittelfristzielen untermauert. Die Schaeffler Gruppe beschleunigt damit ihr Tempo im Hinblick auf die im Jahr 2019 beschlossene Nachhaltigkeits-Roadmap.

10.11.2021

Schaeffler Gruppe wird bis 2040 klimaneutral
Die Schaeffler Gruppe wird ab dem Jahr 2040 klimaneutral wirtschaften.

Die eigene Produktion (Scope 1 und 2) wird bereits ab dem Jahr 2030 klimaneutral sein, bis 2025 sollen bereits drei Viertel der Produktionsemissionen vermieden werden. Die in der Lieferkette entstehenden Emissionen der Vorprodukte und Rohstoffe (Scope 3 upstream) werden bis 2030 um 25 Prozent reduziert. Bis 2040 wird die Schaeffler Gruppe auch in diesem Bereich Klimaneutralität erreichen. Basisjahr für alle Berechnungen ist das Jahr 2019. Zur Zielerreichung stehen nahezu ausschließlich konkrete Reduktionsmaßnahmen im Fokus, lediglich unvermeidbare Emissionen werden über Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen.

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Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagt: „Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Die Dekarbonisierung der Schaeffler Gruppe bis 2040 hat für uns höchste Priorität. Mit den definierten Zielen und konkreten Maßnahmen tragen wir zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens bei. Damit stärken wir unsere Stellung als bevorzugter Technologiepartner und Anbieter von nachhaltigen Lösungen und Produkten, beispielsweise in den Bereichen E-Mobilität und erneuerbare Energien.“

Maßnahmen für ein klimaneutrales Unternehmen

Die Schaeffler Gruppe verfolgt eine klare Strategie, um die selbst gesetzten Ziele zu erreichen und ab dem Jahr 2040 klimaneutral zu wirtschaften: Unternehmensweit werden für Divisionen, Regionen und Funktionsbereiche konkrete Maßnahmen definiert, zur Umsetzung gebracht und damit der seit einigen Jahren eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt. Faktisch wird jetzt die CO2-Intensität in das unternehmensweite Steuerungsmodell entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Schaeffler Gruppe einbezogen, wodurch die Klimawirkung einzelner Prozessschritte erfasst und gesteuert werden kann. Die Integration der Nachhaltigkeitsziele in die Vergütungsstrukturen der obersten Führungsebenen ist ebenfalls ein eindeutiges Bekenntnis des Unternehmens zu Nachhaltigkeit.

Erste Ziele bereits erreicht

Bereits seit 2020 stammt der zugekaufte Strom aller deutschen Produktionsstandorte zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Auch dadurch konnten vergangenes Jahr etwa 260.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Bis zum Jahr 2024 werden alle Standorte weltweit 100 Prozent regenerativ erzeugten Strom beziehen. Zudem werden bis zum Jahr 2024 kumulierte Energieeffizienzgewinne von 100 Gigawattstunden realisiert. Das entspricht etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 28.500 Dreipersonenhaushalten in Deutschland. Im Jahr 2020 führten bereits mehr als 100 Maßnahmen zu jährlichen Einsparungen von über 27 Gigawattstunden.

„Zu unseren Zielen zählt auch ein starkes CDP-Klimarating. Für uns war es ein enormer Ansporn, dass wir bereits 2020, nach nur zwei Jahren, eine Verbesserung von ‚D‘ auf ‚A-‘ erreichen konnten. Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen ist fester Bestandteil der DNA von Schaeffler. Wir hinterfragen uns stetig selbst und gestalten diesen Prozess transparent, dies belegt auch unser umfassendes Nachhaltigkeitsreporting“, sagt Corinna Schittenhelm, die im Vorstand der Schaeffler AG die Themen Personal und Nachhaltigkeit verantwortet. Dass Schaeffler Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachtet, zeigen darüber hinaus weitere Ziele, wie die kontinuierliche Steigerung der Arbeitssicherheit durch eine Absenkung der jährlichen Unfallrate um durchschnittlich zehn Prozent und die Reduzierung des Frischwasserbezugs um 20 Prozent bis 2030.

Partnerschaftlich mit Zulieferern und Kunden

Mit den neuen Klimazielen intensiviert die Schaeffler Gruppe auch die Beziehungen zu ihren Zulieferern im Bereich Klimaneutralität. Die Einbeziehung der Zulieferer wird dazu führen, dass Schaeffler zukünftig Rohmaterialien und Vorprodukte aus klimafreundlicheren Prozessen bezieht – das stellt gerade in energieintensiven Bereichen wie Stahl und Aluminium eine zentrale Herausforderung dar. Dafür werden in Partnerschaften Themen weiterentwickelt und vorangetrieben, wie zum Beispiel die Verfügbarkeit von grünem Stahl und anderen nachhaltig produzierten Rohmaterialien sowie die Optimierung der Kreislaufwirtschaft.

Die Transformation in den Märkten, die für Mobilität und Bewegung stehen, ist für den globalen Automobil- und Industriezulieferer grundsätzlich von großer Bedeutung. Beispielsweise bei der Elektromobilität, der regenerativen Energieproduktion oder der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff setzt Schaeffler mit seinen Partnern auf nachhaltige Innovationen, denn das 1,5 Grad-Ziel kann nur durch die Zusammenarbeit aller Stakeholder erreicht werden. Auch aus diesem Grund ist die Schaeffler Gruppe Unterzeichner des „UN Global Compact“ und wurde im April 2021 von den Vereinten Nationen als einer der 50 Sustainability & Climate Leaders ausgezeichnet.

Quelle: UD/cp
 

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