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Erstes Klimacamp in Mülheim

Drei Tage informierten sich Jugendliche über die „Energieversorgung im Kontext des Klimawandels“. Experten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und der E.ON Ruhrgas AG sorgten für fachgerechte Informationen.
Foto: E.ON Ruhrgas
11.02.2010 Mühlheim (UD/cp) - Im Kardinal Hengsbach Raum der katholischen Akademie Wolfsburg in Mülheim/Ruhr ist der Lärmpegel hoch: aufgeteilt in drei Gruppen erarbeiten 23 Schüler der Klassen 10 bis 13 in einem Gruppenpuzzle die Themenbereiche Fossile Brennstoffe wie Erdgas, Kohle oder Öl, Erneuerbare Energien, etwa Wind oder Biomasse sowie Kernenergie.

Die jungen Leute schreiben auf Flipcharts die Vor- und Nachteile der einzelnen Energieträger für die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Mensch. Ihre Argumente haben sie auch aus dem umfangreichen Informationsmaterial des Wuppertal Instituts. In einem Energie-Lexikon sind dort die Fakten verständlich aufbereitet. Beim Thema Kernenergie gibt es etwa das Stichwort „Atomausstieg“, oder es wird die Entsorgungsproblematik angesprochen. Der 17-jährige Jonas vom Sondern vom Gymnasium am Stoppelberg, der das Thema in Sozialwissenschaft schon bearbeitet hat: „Das interaktive Arbeiten hat Fakten vermittelt, die ich aus dem Leistungskurs noch nicht kannte.“ Die Gruppenergebnisse werden anschließend allen anderen Teilnehmern vorgetragen.

Präsentationen von Experten zum Thema Klimawandel bieten genügend Gesprächsstoff für die anschließende Diskussion: „Der Stand der Wissenschaft“, „Die Reaktion der Politik“ sowie  „Die Reaktion eines Energieunternehmens“.

E.ON Ruhrgas-Projektleiterin Julia Eschenbruch: „Das Wuppertal Institut steht für ausgewogene und glaubwürdige Informationen. Es ist mit seiner Erfahrung in der Jugendarbeit für uns der ideale Partner.“ Projektkoordinatorin  und Moderatorin Maria J. Welfens ergänzt: „Das Camp ist für uns eine spannende Plattform, die Klimathematik mit jungen Leuten im Spannungsfeld Energiewirtschaft,  Zukunft der Energie, Klimawandel und Nachhaltigkeit zu diskutieren.“

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