Linde hilft Masdar beim ökologischen Fußabdruck
Den Klimaschutz durch den Einsatz ihrer Hightech-Dünnschicht-Solarmodule voranzutreiben und so die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren, ist eines der Hauptziele von Masdar PV. Aus diesem Grunde hat die Gesellschaft beschlossen, eine neue Methode zur Reinigung der Produktionskammern einzuführen, die von ihrem Geschäftspartner The Linde Group entwickelt wurde.
Foto: Masdar PV
Für gewöhnlich wird das Treibhausgas Stickstoff-Trifluorid für diesen Zweck eingesetzt, das - falls es unbeabsichtigt in die Atmosphäre gelangt - wesentlich gefährlicher als herkömmliches CO2 ist. Linde und Masdar PV stellen durch die neue Vor-Ort Erzeugung von Fluor (F2) eine Lösung zur Vermeidung der globalen Erderwärmung zur Verfügung. Zudem wird durch den Einsatz dieser Reinigungsmethode weniger Energie in der Produktion benötigt, wodurch sich die Amortisation der Solarmodule verbessert. Daraus ergibt sich ein weiterer Wettbewerbsvorteil für die Dünnschicht-Module von Masdar PV, insbesondere im Vergleich zu kristallinen Solarzellen.
"Fluor beseitigt das Risiko unverminderter FKW-Emissionen, minimiert die Ausfallzeiten bei der Säuberung der Kammern und verbessert den Modul-Durchsatz. Dadurch vereinen sich ökologische Verantwortung und Profitausrichtung zu einer einzigartigen Win-Win-Situation für Masdar PV", sagt Ian Travis, Manager des Linde Fluor-On-Site-Geschäfts. "Mit Einführung der neuen Technologie zur Prozesskammerreinigung von Linde zählen wir zu den Pionieren der PV-Modulbranche. In Verbindung mit dem derzeit besten Kosten-Nutzen-Verhältnis am Markt, setzen wir mit unseren innovativen Dünnschicht-Solarmodulen einen weiteren Meilenstein im Umweltschutz. Wir sind bereit, etwas zu bewegen", fügt Dr. Rainer Gegenwart hinzu.
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