Leuchtturmprojekte der Bayer AG
Mit dem Namen „Sprösslinge“ eröffnet Bayer sein erstes Null-Emissionsgebäude in Deutschland – einen Betriebskindergarten in Monheim. Das EcoCommercial Building Programme ist eines der Leuchtturmprojekte des Konzerns. Mit ihnen will die Bayer AG ihr Nachhaltigkeitsprogramm verstärken. Dabei bilden neben dem Klimaschutz die Bereiche Ernährung und Gesundheit zusätzliche Schwerpunkte.
Null Emissionen: Betriebskindergarten in Monheim, Foto: Judith Bomholt
Theorie und Praxis: Das Bayer-Nachhaltigkeits-Konzept
Weltweit ist die Kindertagesstätte neben Gebäuden in Indien und Belgien das dritte Bauwerk, das im Rahmen des EcoCommercial Building Programs fertig gestellt wurde. Bayer will so Zulieferern, Baufirmen, Architekten und Bauherren ein Partnerschaftsnetzwerk für nachhaltiges Bauen bieten – ein Element des Konzern-Engagements in Sachen Klimaschutz. „Als gesellschaftlich verantwortungsbewusstes Unternehmen sahen und sehen wir uns verpflichtet, Beiträge zum Klimaschutz und zur Bewältigung des Klimawandels zu leisten“, erklärt Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG.
Bayer Nachhaltigkeits-Perspektive 2009, Foto: Bayer
Afrika: Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten
Fieber, Ödeme, Lymphknotenschwellung und Hautausschlag im ersten Stadium, Verwirrtheit, Schlafstörungen und Krampfanfälle im Zweiten sowie ein andauernder Dämmerzustand im Endstadium sind die Symptome der afrikanischen Schlafkrankheit. Zu ihrer Behandlung stehen verschiedene Medikamente bereit, im tropischen Afrika mangelt es jedoch häufig daran: In 700.000 Fällen pro Jahr nimmt dort die durch die Tsetsefliege übertragene Krankheit ein tödliches Ende. Bayer stellt der WHO bereits seit 2001 Medikamente zur Behandlung der Krankheit im frühen Stadium zur Verfügung. Erst vor wenigen Wochen hat der Konzern dieses Engagement weiter ausgebaut: In den nächsten fünf Jahren wird Bayer jährlich 400.000 Tabletten kostenlos zur Verfügung stellen. Auf diesem Weg soll eine Kombinationstherapie erprobt werden, mit der der Konzern auf neue Chancen bei der Behandlung der afrikanischen Schlafkrankheit, auch im späteren Stadium, hofft.
Mit Hilfe der internationalen Leuchtturmprojekte, in denen Bayer ebenso Themen wie Bevölkerungswachstum und Nahrungsmittelversorgung behandelt, stärkt der Konzern auch sein eigenes Geschäft. So unterstützt beispielsweise Bayer CropScience Reisbauern in Indonesien, deren Ernten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, durch innovative Pflanzenschutzlösungen und neue Pflanzensorten: Für die Bauern bedeutet das Ertragssteigerungen und eine Verbesserung des Einkommens. Für Bayer dagegen stecken in diesen Entwicklungen Chancen für neue Produkte und Märkte. Gleichzeitig leistet der Konzern damit aber auch seinen Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen: So gelingt Bayer einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie des ökonomischen und sozialen Umfeld für weltweit mehr als 15 Millionen Menschen. In Sachen Klimaschutz verzeichnet das Unternehmen Einsparungen von rund 350.000 Tonnen Treibhausgas-Emissionen und zeigt ein weltweites Engagement, entsprechende klimafreundliche Innovationen voranzutreiben.
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