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BSH-Werk überzeugt beim Wettbewerb "Fabrik des Jahres" durch hervorragende Ressourceneffizienz

Die BSH Hausgerätewerk Nauen GmbH gewinnt in der erstmalig ausgeschriebenen Kategorie „Hervorragende Ressourceneffizienz“ beim ältesten und härtesten Benchmark-Wettbewerb Deutschlands, der „Fabrik des Jahres/GEO“. Überzeugt haben die Wettbewerbsjury die perfekt organisierten Logistikabläufe in der Fabrik und die hervorragenden Leistungen in der Wertschöpfungskette. Das Hausgerätewerk Nauen zeigt, so die Begründung der Jury, „in seiner Produktion die ganze Bandbreite von konzeptionellen Zielvorgaben, systematischem Ansatz bis hin zur konkreten Umsetzung“.
BSH-Werk Nauen ist "Fabrik des Jahres" durch Ressourceneffizienz, Fotos (2): BSH
19.10.2009 Nauen (UD/cp) -  Die BSH Hausgerätewerk Nauen GmbH, eine hundertprozentige Tochter der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, hebt sich von der Konkurrenz vor allem dadurch ab, dass sie konkrete Ressourceneffizienz-Projekte realisierte: So installierte Geschäfts­führer Herbert Exler einen Gebäudeleitrechner, mit dem Lichtmanagement betrieben werden kann: zum Beispiel die Dimmung des Lichts während der Pausenzeiten. Und der Verbrauch des Prüfwassers für die Qualitätsprüfung der Geräte wurde mit einem Wasserkreislauf um 75 Prozent verringert.
 
Positiv beurteilt wurde auch die verbindliche Umweltpolitik in der Fabrik. Diese beinhaltet unter anderem, dass Umweltschutz- und Arbeitssicherheitsprogramme vorliegen und ein produktbezogener Umweltschutz schon während der Entwicklung umgesetzt wird, wie zum Beispiel das Verbot gefährlicher Stoffe. Außerdem beeindruckten die Juroren das interne Benchmarkingverfahren des Werks sowie das Energiemanagementsystem des Standorts. Hierbei werden unter anderem Ziele zum jährlichen Ressourcenverbrauch festgelegt und Veränderungen regelmäßig an die Geschäftsführung der BSH und – das ist besonders wichtig – an die Mitarbeiter kommuniziert, damit diese die Kennzahlen in ihrem Handeln berücksichtigen können.

Doch Ressourceneffizienz endet im BSH-Werk in Nauen nicht mit der Produktion: Die Premium-Waschmaschinen, die hier täglich vom Band laufen, glänzen nicht nur durch gleich mehrere innovative Entwicklungen sondern auch durch besonders günstige Verbrauchswerte, die über die Jahre kontinuierlich noch weiter gesenkt werden konnten. Und mit der neuesten Waschmaschinengeneration gibt es erstmals ein Gerät, bei dem der Verbraucher entscheiden kann, ob er seine Wäsche besonders schnell oder besonders sparsam waschen möchte: Mit dem Zeitsparmodus lässt sich in allen Programmen bis zu 60 Prozent Zeit einsparen. Und spielt Zeit keine Rolle – zum Beispiel nachts – wählt man den Stromsparmodus. Der Strombedarf liegt dann rund 30 Prozent (nur 0,13 kWh/kg) unter dem Grenzwert (0,19 kWh/kg) zur Energieeffizienz­klasse A.
 
Der renommierte Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ wurde 1992 von der Wirtschafts­zeitung „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney initiiert und ist Deutschlands ältester und härtester Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie. Ziel ist es, Spitzenleistungen von produzierenden Unternehmen in Deutsch­land und Europa zu identifizieren und auszuzeichnen. Die „Fabrik des Jahres” würdigt dabei Spitzenleistungen in der Fabrik, der Award „Global Excellence in Operations (GEO)” prämiert hervorragende Leistungen in der gesamten Wertschöpfungskette.


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