.

Bionik - Fundgrube Natur

Ob Lotusblätter für Autolackierung, Haihaut für Badeanzüge oder Mottenaugen für Solarzellen - die Natur ist Vorbild für viele innovative Technologien der letzten Jahre. Bionik nennt sich diese Forschungsrichtung, und sie zeigt, dass der Erhalt der Artenvielfalt nicht nur eine Frage der Moral, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist.
 - Die Natur ist ein genialer Ingenieur und Konstrukteur. Ein nur wenige Gramm schwerer Kolibri kann 800 Kilometer ohne Zwischenstopp fliegen, ein Pinguin kommt auf einen derzeit unerreichbaren Strömungswiderstand von 0.015 cw. Im Vergleich dazu bleiben auch modernste Maschinen von Menschenhand rückständig. Ein Blick in die Konstruktionspläne der Natur mag da lohnen. Der Lotus-Effekt ist sicher das bekannteste Beispiel: Der Botaniker Wilhelm Barthlott entdeckte als erster die Potenziale der selbstreinigenden Blätter für Autolacke oder Fensterglas. Aber auch die Idee für den Dreikomponentenkleber lieferte die Natur - die Fäden der Miesmuscheln standen hier Pate. Allerdings muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, dass das Original immer noch 10 x besser haftet, als jeder künstliche Harz.

Weiterführende Links zum Thema:


Wöchentlich, kompetent und kostenlos  - Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Grafik: Husin Sani/Flickr

Newsletter bestellen

Nicht verpassen!

Hier finden Sie die wichtigsten Veranstaltungen zum Thema Corporate Social Responsibility.
Foto: Verena N./Pixelio


Nachhaltigkeitsakteure und Partner

Links zu Vertretern der Politik, Zivilgesellschaft oder Forschung sowie Verbände und Initiative rund um das Thema Nachhaltigkeit.

.
.