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Post entsendet Katastrophenhilfsteam auf die Philippinen

Deutsche Post DHL, der führende globale Logistikdienstleister, hat auf Bitten der philippinischen Regierung die Entsendung eines Disaster Response Teams (DRT) auf die Philippinen beschlossen. Das DRT traf Anfang Oktober 2009 in der Hauptstadt Manila ein und wird ab heute bei der Verarbeitung des vermutlich erhöhten Luftfrachtaufkommens am Ninoy Aquino International Airport behilflich sein; dadurch sollen Engpässe vermindert werden und der Flughafen für weitere Hilfsflüge offen bleiben.
Unterstützung am Ninoy Aquino International Airport, Fotos (2): DHL
06.10.2009 Bonn (UD/cp) - Das DRT-Team besteht aus neun geschulten DHL-Volunteers aus der Zentrale des DRT Asia Pacific in Singapur. Ihr Einsatz erfolgt unentgeltlich und in Kooperation mit dem UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (United Nations Office for Coordination of Humanitarian Affairs - OCHA), dem UN-Amt für Katastrophenerkundungs- und Koordinierungsteam und den nationalen Behörden, um die Logistik für ungeplant eintreffende Hilfsgüter zu koordinieren.

Rainer Wend, Leiter des Zentralbereichs Politik und Nachhaltigkeit, sagt dazu: "Die Menschen in Manila sind von den Auswirkungen des Taifuns stark betroffen und auf internationale Hilfe angewiesen. Unser Ziel ist es, eine gut funktionierende Annahmestelle für Hilfslieferungen, die per Flugzeug eintreffen, zu schaffen, damit die lebenswichtigen Hilfsgüter so schnell wie möglich zu den Betroffenen gelangen. Wir haben erhebliche Erfahrung in der Bewältigung der mit großen Naturkatastrophen verbundenen Probleme und mit unserem Logistik-Know-how bereits den Opfern des Tsunami im Indischen Ozean, des Hurrikans Katrina und des Erdbebens in Nordpakistan und Nordindien geholfen."

Chris Weeks, Direktor für humanitäre Hilfe bei DHL, ergänzt: "Die Situation in Manila ist katastrophal: 750.000 Menschen sind aufgrund der Überschwemmungen in der Hauptstadt Manila obdachlos und dringend auf internationale Hilfe angewiesen. Unser Team wird die am Ninoy Aquino International Airport ungeplant eintreffenden Hilfsgüter annehmen und für eine reibungslose Logistikkette sorgen.

Matt Hemy, DRT-Koordinator in Singapur und verantwortlich für die Organisation der DRT in Manila fügt hinzu:" Alle Volunteers sind DHL-Mitarbeiter und Logistikexperten. Sie sind Teil unseres globalen Netzwerks und werden regelmäßig geschult, so dass sie für den Fall, dass eine Naturkatastrophe eintritt, stets optimal vorbereitet sind."

Das auf die Philippinen entsandte Disaster Response Team wird von Terminal 3 auf dem Ninoy Aquino International Airport, Manila, operieren. In den kommenden Tagen wird das Team die Logistik für den Umschlag von Hilfsgütern aller Art, wie Zelte, Planen, Lebensmittel, Kleidung, Arzneimittel und Wasserreinigungsanlagen, einrichten. Am Flughafen wird provisorisch ein professionell arbeitendes Lager eingerichtet, in dem die Sachspenden auch sortiert und vollständig erfasst werden. Sowie der Eingang der Hilfsgüter in Manila anläuft, wird das Team bei der Verzollung Unterstützung leisten und für die zügige Verladung der Güter auf LKWs oder Helikopter sorgen. Die Mission ist auf drei Wochen angelegt, das Team soll wöchentlich wechseln.

DHL wird außerdem Logistikberater nach Samoa entsenden. Auf der Insel hat ein durch ein Erdbeben ausgelöster Tsunami schwere Verwüstungen angerichtet hat. Die Entsendung ist für den 3. Oktober geplant. Die Beratung wird in enger Kooperation mit UN OCHA stattfinden; gleichzeitig geht es um die Einschätzung der Situation und des Hilfebedarfs vor Ort.

2005 ist DHL im Bereich Katastrophenmanagement mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und dem UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) eine Partnerschaft eingegangen. Das globale DRT-Netz von DHL besteht aus drei Teams, die jeweils einer bestimmten geographischen Region (Asien-Pazifik, Lateinamerika und Karibik sowie Naher/Mittlerer Osten und Afrika, zugeordnet sind Jedem dieser Teams gehören rund 80 speziell geschulte DHL-Mitarbeiter an, die sich dafür entschieden haben, sich - neben ihrer normalen Tätigkeit - an den unentgeltlichen Freiwilligeneinsätzen in der Katastrophenhilfe zu beteiligen.

Das DRT kann innerhalb von 72 Stunden für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen in eine Krisenregion entsandt werden. Innerhalb dieser Zeit ist die erste Welle internationaler Hilfsflüge normalerweise auf ein Niveau abgeebbt, das die örtlichen Behörden bewältigen können. Während eines Einsatzes sind bis zu 15 Mitglieder des Teams vor Ort.


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