T-City verbessert GPS-Hilferuf
Der GPS-Hilferuf, der seit August 2008 von 40 Wasser- und anderen Outdoorsportlern in Friedrichshafen getestet wird, ist jetzt noch effektiver: Die Rettungsleitstelle, die zur Zeit noch von einem Call-Center simuliert wird, kann den eingehenden Hilferuf mit den Positionsdaten des Verunglückten seit Anfang des Jahres auch direkt an das Boot der Wasserschutzpolizei übermitteln.
Foto: Deutsche Telekom
Ursprünglich hatte T-City den GPS-Hilferuf nur für die Segler des Bodensees konzipiert. "Als wir das System der Öffentlichkeit präsentierten, kamen jedoch Vertreter vieler anderer Outdoor-Sportarten auf uns zu und meldeten ebenfalls Interesse an der Lösung an", erklärt Kurt Bächle, Leiter des T-City-Projektes GPS-Hilferuf. Neben dem Projektpartner Württembergischer Yachtclub mit seinen Seglern testen daher inzwischen auch Mountainbiker, Schneetouren-Führer und Fluglehrer den GPS-Hilferuf. "Wir sind stolz, dass wir mit unserem GPS-Hilferuf eine Vorreiterrolle übernommen haben", freut sich Kurt Bächle. "Jetzt gilt es, die Erfahrungen und Anregungen der Testnutzer aufzugreifen, um das System weiter zu verbessern."
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