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DHL unterstützt Hilfe für Wirbelsturm-Opfer in Myanmar

DHL, einer der international führenden Express- und Logistikdienstleister, hat im Rahmen der humanitären Partnerschaft mit UN/OCHA (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) eine Vereinbarung unterzeichnet, die internationale Katastrophenhilfe in Myanmar mit dem DHL Disaster Response Team (DRT) zu unterstützen. Gemäß der Vereinbarung mit den Vereinten Nationen wird das DHL Disaster Response Team die Logistik für eintreffende Hilfsgüter in dem Katastrophengebiet über die nächsten drei Wochen steuern.
DHL-Mitarbeiter helfen nach dem Erdbeben in Indonesien im Mai 2006, Foto: DHL
20.05.2008 Bonn/Singapur (UD) - 
"Nach einer Katastrophe kommt es manchmal aufgrund der Menge an Hilfslieferungen gerade in den ersten Wochen zu vermeidbaren Verzögerungen. Bereits nach der ersten Meldung über den Wirbelsturm Nargis haben wir unser DHL Disaster Response Team in Bereitschaft versetzt. Nun ist das Team vor Ort und einsatzbereit", so Chris Weeks, Direktor für Humanitäre Hilfe bei DHL, der am 14. Mai in Myanmar eintraf, um erste Vorkehrungen zu treffen.

Gemäß der Vereinbarung mit den Vereinten Nationen wird das DHL Disaster Response Team die Logistik für eintreffende Hilfsgüter die nächsten drei Wochen steuern. Hierfür steht ein rund 3.000 Quadratmeter große Depot zur Verfügung, das sich etwa 25 Minuten vom Flughafen Yangon entfernt im Südwesten der Stadt. Das Lager ist ein zentraler Umschlagplatz für ankommende Hilfsgüter verschiedener Nichtregierungsorganisationen (NGO) und gewährleistet eine effiziente Organisation und einen reibungslosen Transport der Hilfsmittel, in die vom Wirbelsturm Nargis betroffenen Orte und Gemeinden.

"Als ein weltweit tätiges Unternehmen fühlen wir uns in Situationen wie dieser verpflichtet, auf die bestmögliche Weise zu helfen. Schnelligkeit ist dabei entscheidend. Unser Team hilft, logistische Engpässe zu beseitigen, damit dringend benötigte Hilfsgüter die Betroffenen rasch und ohne vermeidbare Verzögerung erreichen", so Dr. Monika Wulf-Mathies, Zentralbereichsleitern Politik und Nachhaltigkeit Deutsche Post World Net. Oberstes Gebot in Myanmar ist die schnelle Versorgung der Betroffenen mit Hilfsgütern.

Das DHL Disaster Response Team stellt logistisches Know-how und Ausrüstung zur Steuerung des Hilfsgüterlagers zur Verfügung. Dort werden eintreffende Hilfsmittel entgegengenommen und, zur schnellen Auslieferung, neu sortiert auf Hilfsfahrzeuge und Flugzeuge umgeladen. Gerade in der derzeitigen Situation ist in Myanmar die schnelle Versorgung der Betroffenen mit Hilfsgütern von besonderer Bedeutung.
DHL hat weltweit drei Disaster Response Teams eingerichtet, Foto: DHL
"Die Zusammenarbeit in den Teams ist ein wertvoller Beitrag um die internationalen Hilfsgüter zu den betroffenen Menschen zu bringen", sagte Isabelle de Muyser-Boucher, Chief Logistics Support Unit OCHA.
Zu den ersten Aufgaben für DHL in dem Depot gehören die Einbindung lokaler Helfer, die Installation einer Kommunikationsinfrastruktur und die Wiederherstellung der Stromzufuhr vor Ort. Nur so kann die gesamte Mannschaft in Schichtarbeit auch über Nacht sicherstellen, dass Hilfsgüter so schnell wie möglich verteilt werden.

DHL's Einsatz in Myanmar erfolgt zeitgleich mit der Unterstützung von Hilfsaktionen nach dem Erdbeben in China, im Kreis Wenchuan im Südosten der chinesischen Provinz Sichuan. DHL engagiert sich hier unter anderem mit einer Spende von rund 93.000 Euro, an der sich alle drei in China tätigen Geschäftseinheiten, DHL Express, DHL Global Forwarding und DHL Exel Supply Chain beteiligen. Darüber hinaus leisten auch die DHL-Mitarbeiter in ganz China persönlich wichtige Beiträge zur Katastrophenhilfe.

Drei Katastrophenhilfsteams

DHL hatte 2006 weltweit drei Disaster Response Teams eingerichtet. Sie bestehen aus freiwilligen Mitarbeitern, die mehrheitlich Logistikexperten sind für Warenumschlag, Lagerhaus- und Bestandsmanagement oder Zollabfertigung. Die Teams sind strategisch positioniert in Singapur, Dubai und Miami, um so die Regionen abzudecken, die in der Regel am stärksten von Naturkatastrophen betroffen sind.

Vor dem Einsatz in Myanmar war das DHL Disaster Response Team bereits beim Erdbeben in Jogyakarta und in Zentral-Java im Mai 2006 im Einsatz. Einige Monate später, im Dezember 2006, leistete das Team erneut Hilfe, diesmal in den Philippinen, in der Bicol-Region, wo der Taifun Reming gewütet hatte.

Humanitäre Unterstützung leistete DHL darüber hinaus 2004 nach dem Tsunami in Sri Lanka, im Oktober 2005 nach dem Erdbeben in Pakistan und beim Hurrikan Katrina sowie nach dem Erdbeben in Peru im August 2007.


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Grafik: Husin Sani/Flickr

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