Deutsche Post World Net unterstützt Malteser im Kampf gegen Malaria
Die Deutsche Post World Net unterstützt die Malteser im Kampf gegen Malaria. Kostenlos transportiert die Post 10.000 Moskitonetze in die Provinz Süd-Kivu im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo. "Malaria gehört zu den Hauptursachen der Kindersterblichkeit weltweit. Allein in Afrika sterben jedes Jahr eine Million Kinder daran. Die wertvolle Arbeit von Malteser auf dem Gebiet der Malaria-Bekämpfung durch unsere logistische Kompetenz unterstützen zu können und damit unser Engagement im Kampf gegen Kindersterblichkeit zu stärken, freut uns sehr," erklärt Susanne Meier, Leiterin CSR Strategie bei Deutsche Post World Net.
Foto: Malteser International
Die Verteilung der Netze durch das medizinische Personal in den Zentren soll für die Schwangeren ein Anreiz sein, sowohl während der Schwangerschaft als auch bei der Entbindung unsere medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig sensibilisieren die von uns geschulten Gesundheitshelfer die Frauen für die Nutzung von Moskitonetzen zum Schutz ihrer Familien, " so Dr. Peter Schmitz, leitender Arzt bei Malteser International: "Durch die Verwendung von imprägnierten Moskitonetzen können Malariafälle bis zu 50 Prozent reduziert werden. Derzeit schlafen weniger als fünf Prozent der Kinder in Afrika unter einem solchen Netz. Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind in Afrika an Malaria. Wir sind dankbar, dass der Post-Konzern mit dem Transport der Netze unsere Arbeit in der DR Kongo unterstützt. Damit leisten wir gemeinsam einen Beitrag, die gerade für Kinder und Schwangere lebensbedrohliche Malaria einzudämmen."
Mit Hausbesuchen werden die Malteser nach der Verteilung überprüfen, ob die Netze fachgerecht angebracht sind und korrekt genutzt werden. Die Aktion steht im Einklang mit dem nationalen Malaria-Programm der DR Kongo. Malteser International ist seit über zehn Jahren im Osten der DR Kongo aktiv. Zurzeit arbeiten dort 12 internationale und 129 lokale Mitarbeiter in mehreren Projekten und stellen die medizinische Versorgung für rund 2,7 Millionen Menschen sicher.
Foto: DHL
Den Kampf gegen Malaria in Afrika unterstützt DHL, die Logistiktochter der Deutsche Post World Net, mit seiner logistischen Kernkompetenz und durch die Spende von imprägnierten Moskitonetzen (ITN). 2004 unterstützte DHL bereits die Anti-Malaria-Kampagne des Internationalen Verbandes der Rotkreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften durch Mitwirkung an der Verteilung von 730.000 ITN in Togo. Zudem schaffte DHL 7.500 solcher Netze für seine Mitarbeiter an, die in den von Malaria betroffenen Gebieten Afrikas leben.
2006 spendete DHL darüber hinaus Moskitonetze im Rahmen der globalen humanitären Partnerschaft mit UNICEF und half bei der Verteilung von 3,5 Millionen ITN in Kenia - als Beitrag zu der Masernimpfkampagne "Integrated Measles Follow-Up Campaign", eine der größten jemals in Ostafrika durchgeführten Gesundheitskampagnen.
DHLs globale humanitäre Partnerschaft mit UNICEF und weiteren Bereichen des UN-Systems ist mit unserer Selbstverpflichtung für den UN Global Compact verbunden. Im August 2001 wurde DHL Mitglied im UN Global Compact. Mit der Unterzeichnung des Global Compact unterstützen wir überdies die Bemühungen der UN, die Millenniumentwicklungsziele zu erreichen, u.a. das Entwicklungsziel 6, das sich auf die Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und weiterer Krankheiten konzentriert.
Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen
"Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen" ist einer der sieben Konzernwerte von DHL und Eckpfeiler des weltweiten sozialen Engagements des Unternehmens. DHL und seine Muttergesellschaft Deutsche Post World Net verfolgen ein umfassendes Programm zur Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, das sich auf drei Bereiche konzentriert: Katastrophenhilfe, Unterstützung künftiger Generationen sowie Förderung von Existenzgründern und Kleinunternehmen. Die Unterstützung von Malteser ist Bestandteil des Konzernnachhaltigkeits-Programms "Zukünftige Generationen", das mit Hilfe einer Reihe von Gesundheits-, Bildungs- und Umweltschutzmaßnahmen insbesondere auf das Wohl der jungen Generation abzielt. Es ergänzt die globale Partnerschaft mit UNICEF zur Reduzierung der Kindersterblichkeit weltweit.
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