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Katastrophen in Österreich unterschätzt
Hochwasser, Stürme, Hagel und Hitzewellen sind die größten Naturkatastrophen, denen die Mensch in Österreich ausgesetzt ist. Das zeigen Daten, die der Erstversicherer VAV Versicherungs und der Rückversicherungsexperte Guy Carpenter in Wien präsentiert haben. In der öffentlichen Wahrnehmung existiert dieses Risiko jedoch kaum. „Die Bedrohung wird meist vergessen, ist jedoch real“, warnt VAV-Generaldirektor Norbert Griesmayr.
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NABU fordert Schwerölverbot für Kreuzfahrtschiffe
Der NABU-Meeresbiologe Dr. Kim Detloff, der drei Jahre im Unglücksgebiet der Concordia forschte, sieht große Gefahren für das Naturparadies vor der Insel Giglio, vor allem durch die 2400 Tonnen Schwer- und Dieselöl, die in den Tanks des verunglückten Kreuzfahrtschiffes gebunkert sind. Der NABU dringt auf politische Konsequenzen aus dem Unglück.
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Steuerflucht kostet Afrika jährlich Milliarden
Im globalen Wettbewerb verliert Afrika weiter an Terrain, weil Ressourcenabfluss und Steuerflucht den Fortschritt der Länder am schwarzen Kontinent behindern. Ja sogar von einer Gefährdung der demokratischen Entwicklung spricht der Vorsitzende des Tax Justice Network Africa, Dereje Alemayehu. Der Äthiopier hielt sich im Rahmen einer Einladung des Instituts für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit in Wien auf.
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CARE unter den Top Ten internationaler Hilfsorganisationen
Der internationale Verbund von CARE wurde vom Magazin „The Global Journal“ auf Platz sieben der weltweit einhundert besten Nichtregierungsorganisationen gekürt. „Diese Auszeichnung ist ein großes Lob für all unsere 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. „CARE steht für Hilfe aus einer Hand. Wir sind meistens schon vor Ort, wenn Krisen und Katastrophen ausbrechen.“
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Armut: Europa profitiert von Ungerechtigkeit
Die Philosophin Corinna Mieth nimmt im Umgang mit Armut eine neue Position ein. Darüber berichtet die Jubiläumsaugabe „20 Jahre Rubin“, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität. Auf der einen Seite wird in der Philosophie argumentiert, dass die Menschen in den reichen Industrienationen in der Pflicht stehen, den Armen der Welt zu helfen. Danach sind die Bürger etwa in Europa mitschuldig an der Armut der Entwicklungsländer, denn sie haben die Regierungen gewählt, die internationale Entscheidungen treffen.
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Haiti: „Gemeinsam kleine Schritte gehen“
Während sich inzwischen das verheerende Erdbeben in Haiti zum zweiten Mal jährt, steht der Karibikstaat weiterhin vor großen Herausforderungen beim Wiederaufbau. „Auch zwei Jahre nach der Katastrophe kann von Normalität nicht die Rede sein. Haiti steht erst am Anfang eines langen Weges“, berichtet CARE-Länderdirektor Beat Rohr aus Port-au-Prince.
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Philippinen: Kritik an Katastrophen-Management
Die jüngste Flutkatastrophe auf den Philippinen ist nicht nur dem Klimawandel geschuldet, sondern auch Ausdruck eines mangelnden Risiko- und Katastrophen-Managements. Obwohl der Klimawandel für Loren Legarda, Senatorin und Vorsitzende des Ausschusses für Klimawandel, „eine klare und gegenwärtige Gefahr und ein nationales Sicherheitsproblem ist“, fehlt es der Regierung an einem umfassenden Konzept, welches von der Risikoanalyse über die Katastrophenvorbeugung bis hin zur Vorbereitung auf den Katastrophenfall reicht.
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Transparency stellt Korruptionswahrnehmungsindex 2011 vor
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat ihren Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) veröffentlicht. Für den CPI 2011 wurden 183 Länder nach der im öffentlichen Sektor – bei Beamten und Politikern – wahrgenommenen Korruption bewertet. Angeführt wird der CPI 2011 von Neuseeland (9,5), Dänemark (9,4), Finnland (9,4), Schweden (9,3) und Singapur (9,2). Beamte und Politiker dieser Länder werden als besonders integer wahrgenommen.
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Globaler Reichtum wandert nach Süd und Ost
Während sich die USA und Europa mit Schuldenkrisen plagen, hat die Stunde der Schwellen- und Entwicklungsländer endgültig geschlagen. Der globale Wohlstand verlagert sich rasant von West nach Ost und von Nord nach Süd, zeigt ein soeben veröffentlichter Bericht der OECD. Um Unruhen zu vermeiden, sollten die aufstrebenden Staaten mit dem neuen Reichtum allerdings unbedingt den sozialen Zusammenhalt stärken, so der dringende Appell der Experten.
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Nigeria: Flaschenhäuser als Chance für Umweltschutz
Ein Projekt der NGO Development for Renewable Energies (DARE) hat in Nigeria ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen aus Plastikflaschen Häuser errichtet werden. Man will damit einen Beitrag gegen die Umweltverschmutzung durch PVC-Müll leisten und auch einen Ausweg aus der gravierenden Wohnungsnot zeigen. Thomas Mösch, Leiter der Afrika-Programme der Deutschen Welle über die Situation in dem westafrikanischen Staat.
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