Verbraucher
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Willkommen im Plastikzeitalter
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
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Kunden investieren zunehmend in ökologische Produkte
Die Post "goes green", BMW investiert Milliarden in spritsparende Antriebe und McDonald's ändert sogar sein Logo: Das gelbe "M" soll künftig vor grünem statt rotem Hintergrund leuchten. Die Wirtschaft hat das Thema Nachhaltigkeit für sich entdeckt und greift damit einen gesellschaftlichen Trend auf. Doch wie nachhaltig handelt der Konsument von heute? Um das herauszufinden, hat der Vermarkter der ProSiebenSat.1 Group eine repräsentative Umfrage unter 10.000 deutschen Online-Haushalten beauftragt.
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Pflanze vor Gericht: Umckaloabo kein Biopiraterie-Produkt
Eine „freudige Nachricht“ wollte der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) für die Artenvielfalt verkünden. Nach zweitägiger Verhandlung vor dem Europäischen Patentgericht verbuchten den Erfolg aber eher die Prozessgegner der protestantischen Drittwelthelfer. Einen „Verstoß gegen Sitte und Ordnung“ nämlich und damit einen Fall von Biopiraterie, wie ihn der EED seit Jahren anprangert, sah die Kammer bei der Produktion von Deutschlands umsatzstärksten pflanzlichen Erkältungsmittel („Umckaloabo“) nicht.
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Betrug mit Biobaumwolle?
Betreiben die Modehändler C&A, H&M und Tchibo Etikettenschwindel mit Bio-Kleidung? Die Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland (FTD) wirft ihnen das vor. Nach Recherchen der Zeitung sind die Firmen in einen „groß angelegten Betrug“ mit „angeblicher Biobaumwolle“ aus Indien verstrickt. Diese Wolle, so die FTD in der Ausgabe vom 22. Januar, sei gentechnisch verändert und genüge nicht den Bio-Standards. Sie sei aber als Bio-Ware in den Handel gelangt, und das in „erheblichen Mengen“. Geklappt habe der Betrug, weil indische Biobaumwoll-Bauern gemeinsame Sache mit westlichen Zertifizierungsfirmen gemacht hätten – also mit den Unternehmen, die über die Einhaltung des Bio-Standards eigentlich wachen sollten. Taugen die Wächter nichts? Oder müssen sie selbst strenger überwacht werden?
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Nahrungsmitteltransport per Flugzeug belastet Ökobilanz
Drei Jahre lang hat ein internationales Forscherteam um Nathan Pelletier von der kanadischen Dalhousie Universität den gesamten Kreislauf von nachhaltigen Nahrungsmitteln - insbesondere Lachs - untersucht. Im Wissenschaftsmagazin Environmental Science and Technology sind sie zum Schluss gekommen, dass bei vielen Produkten nicht der gesamte Lebenszyklus mit eingerechnet wird. Dadurch ist die Ökobilanz des nachhaltig gezogenen Lachses aufgrund der Versendung per Flugzeug nicht mehr nachhaltig.
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Reisen muss teurer werden
Die weltweite Reisebranche muss sich auf umfangreiche Veränderungen im Hinblick auf den Klimawandel einstellen. Zu diesem Schluss kommt der Mobilitäts-Experte Stefan Gössling, Professor im Fachbereich Service-Management an der Universität Lund. Reisen müsse teurer werden, wenn wir Emissionen einsparen wollen, so Gössling. Es sei dringend notwendig die Rahmenbedingungen kritisch zu hinterfragen.
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Fru‘Cha! – Trockenfrüchte mit neuem Image
Den Trockenfrüchten haftet bisher ein eher staubiges Image an. Die getrockneten Bananen im Müsli oder die getrockneten Pflaumen im Schrank der Oma sind uns nur allzu gut in Erinnerung. Als „trendy“ lässt sich ihr Verzehr jedoch nicht bezeichnen. Mit der neuen Marke für Trockenfrüchte soll sich das ändern: „Fru‘Cha!“ setzt auf Fairtrade Produkte und ein farbenfrohes Design.
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NGOs beraten über „Green Shopping“
Über die Chancen von „Green Shopping“, also des Ressourcen schonenden Einkaufens, haben die Umweltverbände DNR, NABU und BUND mit namhaften Vertretern von Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft diskutiert. Denn durch den Konsum von Produkten verantwortet der Mensch einen enormen Rohstoffverbrauch, belastet die Umwelt, gefährdet die Natur und letztlich die eigene Gesundheit. So verursacht ein nur fünf Gramm schwerer Goldring bei der Produktion zwei Tonnen Materialverbrauch und die Freisetzung etlicher Schadstoffe.
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Energiesparkonto schafft Klarheit bei Energiekosten
128 Euro gibt jeder Haushalt in Deutschland Monat für Monat für Energie aus - das sind über sechs Prozent der Gesamtausgaben. Immer mehr Verbraucher suchen deshalb nach Möglichkeiten, ihre Energiekosten zu senken. Bei diesem Vorhaben hilft das kostenlose Energiesparkonto auf www.energiesparclub.de .
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Druckchemikalien in Getränkekartons: Kartell des Schweigens und Vertuschens
Deutsche Umwelthilfe beklagt unzureichende Informationen über Chemiekaliencocktail in Getränkekartons - Verbraucherschutzministerium und betroffene Unternehmen spielen trotz der Erfahrungen mit der Druckchemikalie ITX erneut mit der Gesundheit der Verbraucher - DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch warnt vor Gesundheitsgefahren und fordert von Verbraucherministerin Aigner (CSU) und Unternehmen Offenlegung und toxikologische Bewertung der eingesetzten Chemikalien.
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