Menschenrechte
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Guantánamo: Zehn Jahre Missachtung der Menschenrechte
Zehn Jahre nach Einrichtung des Gefangenenlagers bleibt Guantánamo das Symbol für die Missachtung der Menschenrechte im sogenannten Krieg gegen den Terror. Vor 10 Jahren brachte die US-Armee die ersten Gefangenen auf die Militärbasis Guantánamo auf Kuba. „Das Militärgefängnis muss endlich geschlossen werden“, sagt Wolfgang Grenz, der Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland.
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Silvesterraketen oft aus Kinderarbeit
Viele der Feuerwerksraketen, die in Europa zum Jahreswechsel über die Ladentische und später in die Luft gehen, werden von Kindern hergestellt. In Indien, dem nach China größten Produzenten für Feuerwerke, hat dies schlimme Folgen für die Gesundheit als auch die Entwicklung ganzer Regionen. Das berichtet Vincent Thambuaraj, Leiter der Don-Bosco-Dachorganisation für Entwicklungszusammenarbeit in Indien, im Interview.
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CARE-Millenniumspreis geht an Gründer der Dalit-Organisation NACDOR
CARE Deutschland-Luxemburg hat den Millenniumspreis an Ashok Bharti, Gründer der National Confederation of Dalit Organizations (NACDOR), verliehen. In der Begründung der Preisvergabe betont CARE-Präsident Heribert Scharrenbroich: „Ashok Bharti ist selbst als Dalit geboren und engagiert sich seit Jahren gegen Armut und Ausgrenzung dieser Bevölkerungsgruppe. Mit NACDOR gibt er den Unberührbaren eine Stimme. Bhartis Engagment für die Rechte der Dalits und zur Verbesserung ihrer sozialen Lage stellt einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der Millenniumsziele in Indien dar.“
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Wikipedia-Gründer erwartet Chinesischen Frühling
Es ist nicht die Frage ob, sondern wann sich die chinesische Bevölkerung gegen ihre Regierung erhebt, sagt Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia. Er erwartet in Anlehnung an die Revolutionen in den arabischen Staaten einen „Chinesischen Frühling“. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der BBC sorgte Wales mit dieser Prognose für Aufregung, berichtet der britische Guardian.
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Globale Kakao-Industrie versagt: Kinder- und Zwangsarbeit bleiben die Regel
Im Jahr 2001 verpflichtete sich die weltweite Kakao- und Schokoladenindustrie im sogenannten „Harkin-Engel-Protokoll“ zu einem Sechs-Punkte-Plan, durch dessen Umsetzung binnen weniger Jahre die schlimmsten Formen von Kinder-und Zwangsarbeit in der Kakaoproduktion beendet werden sollten. Zehn Jahre später ist offensichtlich, dass es sich dabei weitgehend um ein leeres Versprechen handelt. Der Kakaosektor hat es nicht geschafft, auch nur ein einziges der sechs selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Daher lancieren NGOs, darunter auch das SÜDWIND-Institut, am zehnten Geburtstag des Protokolls die internationale „10 Campaign“.
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Kolumbien: UN-Kampagne gegen Ausrottung von 35 Völkern
Die Vereinten Nationen (UN) haben eine Kampagne gegen das Aussterben von 35 indigenen Völkern in Kolumbien ins Leben gerufen. Survival International arbeitet eng mit einem der betroffenen Völkern, den Nukak, zusammen. Sie leben als nomadische Jäger und Sammler im nordwestlichen Amazonasbecken.
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Weltwasserwoche 2011
Seit 1991 findet in Stockholm einmal im Jahr die Weltwasserwoche statt. Organisiert vom Stockholm International Water Institute (SIWI) trägt sie in diesem Jahr den Titel „Responding to Global Changes – Water in an Urbanising World“. Der Fokus liegt also darauf, Konzepte und Lösungen für die Wasserversorgung einer stetig wachsenden Bevölkerung innerhalb der Städte zu finden. Ebenfalls ein zentrales Thema ist die Dürrekatastrophe in Afrika. Umweltdialog stellt Ihnen hier eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Weltwasserwoche 2011 zusammen.
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Im Blickpunkt: Kindersoldaten
Nach Schätzungen von UNICEF gibt es zur Zeit etwa 300.000 Kindersoldaten. Schon zehnjährige Jungen und Mädchen werden rekrutiert und ausgebildet. Viele werden als Spione, Boten oder Minendetektoren eingesetzt. Sie werden gezwungen zu töten und zu foltern. UNICEF fordert, dass weltweit alle Kindersoldaten demobilisiert und sie bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft unterstützt werden. Das Mindestalter für die Teilnahme von Kindern an bewaffneten Konflikten soll in internationalen Konventionen von 15 auf 18 Jahre erhöht werden. Mehr dazu im UmweltDialog-Blickpunkt.
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Kindersoldaten: Vergangenheit erschwert Leben
Der lange Bürgerkrieg hat Uganda ein schweres Erbe hinterlassen: Viele Kinder und Jugendliche, die früher als Kindersoldaten der Rebellen dienten, kämpfen weiterhin mit Post-traumatischen Belastungsstörungen (PTSD) und Depressionen. Psychologen der Universität Bielefeld berichten in der Fachzeitschrift "JAMA" von einem therapeutischen Konzept, das den Kindern die Rückkehr ins normale Leben erleichtern soll. Im Interview schildert die Studienleiterin Verena Ertl die Situation.
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Anti-Strohdach-Kampagne: Ruanda bekennt Einsatz von Zwang
„Manchmal setzen wir ein wenig Zwang ein“, gab jetzt ein Verantwortlicher für Ruandas Regierungsprogramm gegen Strohdächer zu. Bei der heftig kritisierten Maßnahme sollen bis Ende Mai alle Strohdächer im Land abgeschafft werden. Das Geständnis folgte einem Aufruf zum Onlineprotest von Survival International, an dem sich hunderte Twitter-Nutzer beteiligten. Zusammen mit Survival verurteilten sie die Zerstörung von Häusern der Batwa-Pygmäen, durch die viele der Indigenen obdachlos geworden sind.
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