Klima
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Unerbittlicher Kampf um arktische Rohstoffe
Der arktische Ozean ist reich an Bodenschätzen und Ressourcen, besitzt kaum ergründete Fischereigebiete und liegt zudem strategisch genau zwischen den Weltmeeren. Da er im Zuge des Klimawandels immer mehr auftaut, möchte die ganze Welt von den Ressourcen profitieren. Die Region droht zum "Wilden Westen" zu verkommen.
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Polymere fischen CO2 aus der Luft
Forscher des Loker Hydrocarbon Research Institute der University of Southern California sowie Wissenschaftler anderer Hochschulen und Fakultäten – darunter Chemie-Nobelpreisträger George A. Olah – haben auf Polymeren basierende Materialien entdeckt, die effizient Kohlendioxid aus der Luft filtern. Ihre Entdeckung könnte zukünftig eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen.
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Philippinen: Klimawandel längst Alltag
Der Klimawandel ist keine ferne Bedrohung, sondern vielerorts schon konkrete Realität. Besonders betroffen sind Inselstaaten wie etwa die Philippinen, wo 60 Mio. Menschen an den Küsten leben. "Auch wenn es bei uns kein Wort für 'Klimawandel' gibt, ist dieser bereits im Haus statt nur vor der Tür und bedroht Existenzen. Die Anpassung auf unterster Ebene kann nicht auf die Weltpolitik warten – sie geschieht bereits", betont Jovelyn T. Cleofe vom Center for Empowerment and Resource Development (CERD).
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Wie weiter in der Klimapolitik nach Durban?
Thomas Hirsch, Klimaexperte der Organisation „Brot für die Welt“, hat den UN-Klimagipfel in Durban vor Ort miterlebt. Nach fünfzehn langen Tagen endeten die Verhandlungen mit dem „Durban Paket“. Lesen Sie im Folgenden eine Analyse der Konferenzergebnisse von Thomas Hirsch sowie seine Lösungsansätze auf die Frage: Wie kann es weitergehen? Vorab komprimiert die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz.
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Durban: China beendet Blockade, EU profiliert sich als Lokomotive
Der beendete UN-Klimagipfel 2011 in Durban hat nur wenige konkrete Fortschritte erzielt: Die Staaten verständigten sich auf einen Weltklimavertrag zur Begrenzung der Erderwärmung, der bis 2015 erstellt und 2020 in Kraft treten soll, sowie auf eine neue Verpflichtungsperiode für das Kyoto-Protokoll. Während Politiker die Ergebnisse rühmen, beklagen Umweltexperten die erneute Verzögerung im Klimaschutz. Der Verlauf des teils chaotischen Verhandlungsmarathons deutet allerdings darauf, dass einige Karten der Klimadiplomatie neu verteilt wurden – besonders was die Rolle Chinas und der EU betrifft.
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Brasilianisches Forstgesetz belastet Klima und Artenvielfalt
Der WWF reagiert mit Bestürzung auf die Entscheidung des brasilianischen Senats, das geltende Waldschutzgesetz auszuhebeln. Damit bereite die Kammer den Weg für die Zerstörung von 76,5 Millionen Hektar Regenwald, einer Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen. Nach offiziellen Angaben der brasilianischen Regierung würde die durch das neue Forstgesetz ermöglichte Zerstörung des Regenwaldes das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO2 zusätzlich aufheizen. Das entspräche etwa dem Treibhausgassaustoß von Deutschland in drei Jahrzehnten.
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Durban verabschiedet Fahrplan für Klimaschutzabkommen
Die Klimakonferenz von Durban (Cop 17 / CMP 7) hat in der Nacht zum Sonntag nach langen, schwierigen Verhandlungen den Weg zu einem rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommen zwischen allen Staaten geebnet. Politiker sind erleichtert, dass es überhaupt zu einem Ergenis kam, Umweltschützer dagegen enttäuscht über den faden Kompromiss.
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Neue Versicherungslösungen für Klimawandel?
Das Bundesumweltministerium hat Mittel für die Entwicklung von Versicherungslösungen in Karibikstaaten bewilligt, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Ziel ist es, Kleinbauern und Tagelöhner davor zu schützen, durch Hurrikane oder Überschwemmungen ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Das Projekt setzt auf Mikroversicherungen und sonstige Risikotransferlösungen, die mit Katastrophenvorsorge und Risikomanagement gekoppelt sind.
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IPCC: Kurswechsel bei Extremwetter und Armut
Klimaanpassung bedeutet, nicht nur mit dem graduellen Klimawandel, sondern auch mit Extremereignissen, Katastrophen und der Vulnerabilität der einzelnen Regionen zurechtzukommen. Das macht der von über 100 Wissenschaftlern erstellte Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC) deutlich.
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Neues Institut für nachhaltiges Wachstum in einer begrenzten Welt
Die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Forschung und wissenschaftliche Politikberatung verkündet. Das „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) in Berlin wird interdisziplinäre Forschungsbeiträge zu Fragen des nachhaltigen Wachstums in einer begrenzten Welt erarbeiten.
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