Artenvielfalt
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Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt
Die Fangflotten der Weltfischerei breiten sich über den gesamten Globus aus und hinterlassen dabei Spuren. Seit 1950 haben sie ihren zerstörerischen Aktionsradius verzehnfacht: 100 Millionen Quadratkilometer werden so intensiv befischt, dass die Ökosysteme bereits stark geschädigt sind. Das entspricht einem Drittel der Oberfläche des gesamten Weltmeeres. Zu diesem Ergebnis kommt ein jetzt vorgestellter Bericht des WWF.
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Gründung des UN-Biodiversitätsrates steht bevor
Die Bewahrung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichts ist eine größere Herausforderung als die Dämmung der negativen Folgen des Klimawandels. Das behauptet Carsten Rahbek, Direktor des Zentrums für Makroökologie, Evolution und Klima der Universität Kopenhagen, anlässlich eines Vorbereitungstreffens für den UN-Biodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Panel for Biodiversity and Ecosystem Services). Dessen Gründung wird im April erwartet.
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Tiere können sich an Klimaerhöhungen nicht anpassen
Vögel und Schmetterlinge leiden unter dem Klimawandel. Die Temperaturen haben sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als die Tiergruppen sich anpassen konnten. Die Tiere sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen.
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WWF: Schäden für Meeresumwelt durch Ölteppich
Erneut herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen, das Heckteil ist vom Astrolabe Riff abgerutscht und versinkt im Meer. Das noch im Heck befindliche Öl fließt dabei ins Meer. Dem neuerlichen Ölteppich werden in dem artenreichen Gebiet laut WWF wieder Seevögel zum Opfer fallen, obwohl weniger Öl austritt als beim ursprünglichen Unglück im Oktober.
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Wirtschaftsverbände legen Biodiversitäts-Checks vor
Die biologische Vielfalt findet in Unternehmen bisher wenig Berücksichtigung. Daher hat jetzt eine Expertengruppe des Global Nature Fund, der Bodensee-Stiftung und der Unternehmensberatung dokeo im Rahmen der Europäischen Business & Biodiversity Kampagne einen Biodiversitäts-Check für Unternehmen entwickelt. Der Check dient als erste Orientierung zur Identifikation von Abhängigkeiten und Auswirkungen verschiedener Unternehmensbereiche auf die biologische Vielfalt.
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Mehrheit der Deutschen will Wölfe zurück
Dass sich in Deutschland zunehmend wieder Wölfe ansiedeln, befürwortet laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage vom Oktober 2011 unter 1001 Bundesbürgern eine deutliche Mehrheit von 79 Prozent. Lediglich 18 Prozent der Befragten – eher die über 60-Jährigen – finden die Rückkehr der Wölfe nicht so gut. Die restlichen drei Prozent haben dazu keine Meinung.
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UN-Dekade zur Biologischen Vielfalt – Forschung ist Voraussetzung für Erfolg
Neun Jahre, um die Ziele des Übereinkommens über die biologische Vielfalt zur Rettung der Biologischen Vielfalt zu erreichen, erscheinen kurz. Zum einen setzt die Politik nach wie vor andere Prioritäten, zum anderen fehlen die meisten Bewertungsmaßstäbe für Erfolg und Misserfolg noch. An beiden Fronten ist die deutsche Biodiversitätsforschung aktiv. Sie macht den Verlust der Biologischen Vielfalt durch menschliche Einflüsse sichtbar, darüber hinaus aber auch ihre Bedeutung für gesellschaftliches Wohlergehen. NeFo, im Auftrag von „Diversitas“ Deutschland und dem BMBF, stellt zum Auftakt der UN-Dekade einige solcher Projekte vor.
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Waschmaschinen schleudern Plastik ins Meer
Haushalts-Waschmaschinen gehören zu den wichtigsten Verschmutzern der Meere mit kleinen Plastikpartikeln. Sie setzen winzige Fasern aus Polyester und Acryl frei, kleiner als ein Stecknadelkopf, die an den Küsten angeschwemmt werden und für die Gesundheit und Sicherheit ein ernstes Problem darstellen. Das berichten Ökologen um Mark Browne vom University College Dublin in der Zeitschrift „Environmental Science & Technology“.
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Renaturierung der Allerniederung: Erfolgsbilanz nach fünf Jahren
Mit der ersten Baggerschaufel begann 2006 die Renaturierung der Allerniederung zwischen Kästorf und Warmenau. Gemeinsam waren Volkswagen und die Stadt Wolfsburg angetreten, um aus einem Kanal einen Fluss mit natürlicher Fließgewässerdynamik zu machen und auf mehr als 100 Hektar aus intensiv genutzten Grünländereien auentypische Biotope zu entwickeln. Fünf Jahre nach Baubeginn ist es Zeit für eine erste Bilanz. Konnte das Vorhaben wie geplant zu einer Erhöhung der Biodiversität beitragen?
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Riffe sind robuster als angenommen
Eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung der Universität Zürich hat durch die Auswertung von Fossilien herausgefunden, dass sich Riffe nach Massensterben wesentlich schneller neu gebildet haben als bisher angenommen. „Schon 1,5 Mio. Jahre nach dem Massensterben gegen Ende des Perms entstanden wieder neue Riffe durch mehrzellige Organismen. Während die Riffe vor der ökologischen Katastrophe hauptsächlich von Korallen erschaffen wurden, übernahmen nach dem Einschnitt andere Spezies diese Nische", sagt Hugo Bucher von der Uni Zürich.
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