General Motors Europe stellt umfassende Umwelt-Strategie vor
General Motors Europe (GME) hat jetzt eine Umwelt-Strategie vorgestellt, die sowohl kurzfristig die Reduzierung von Abgas-Emissionen als auch langfristig die Einführung neuer Antriebstechnologien in den Mittelpunkt stellt. Kernpunkte dieser Strategie sind u.a.: Opel/Vauxhall führt für jede Baureihe ein emissionsarmes ecoFLEX-Modell ein, Premiere ist auf der IAA im September. Zudem wird es in einigen Jahren auch Bioethanol-Fahrzeugmodelle geben. Der Mutterkonzern GM wiederum präsentiert auf der IAA mit dem HydroGen4 die nächste Generation eines Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs.
Foto: GM Europe
Umweltverträglich von der Entwicklung bis zum Recycling
Carl-Peter Forster, Foto: GME
Effizientere Motorentechnik und Einsatz alternativer Energieträger
Um Verbrauch und CO2-Ausstoß seiner Flotte weiter zu reduzieren, setzt GM kurz- und mittelfristig auf zwei strategische Maßnahmenpakete: Konventionelle Verbrennungsmotoren werden durch technische Weiterentwicklungen noch effizienter und sparsamer, zudem kommen verstärkt alternative Kraftstoffe zum Einsatz.
„Eco-Turbo“ und CNG (Compressed Natural Gas, Erdgas) heißen die Motorenkonzepte, die den Opel ecoFLEX-Modellen zugrunde liegen. Die neuen Eco-Turbo-Motoren ersetzen Triebwerke mit größerem Hubraum durch aufgeladene Aggregate mit kleinerem Zylinderinhalt. Das Eco-Turbo-Konzept wird sowohl bei Benzinern als auch bei Dieselmotoren angewendet.
Opel mit seinen erfolgreichen CNG-Modellen und Saab mit den Bioethanol-getriebenen BioPower-Fahrzeugen gelten in punkto Nutzung alternativer Energieträger europaweit als Pioniere. Mit der Umwelt-Strategie verfolgt GM ein klares Ziel: die weltweite Diversifizierung des Energiemix und nicht den Fokus auf einzelne Technologien.
E-Flex und Brennstoffzelle als Antriebslösungen der Zukunft
Das in diesem Jahr von GM vorgestellte E-Flex-System ermöglicht den Einbau verschiedener Energiequellen und -erzeuger in ein gemeinsames Chassis mit Elektroantrieb. Langfristig arbeitet General Motors mit Hochdruck an der Einführung der Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellentechnik – der bislang einzigen Option auf ein Null-Emissionen-Fahrzeug. GM hat hierfür bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar investiert. Aktuell wird der Forschungsbereich der Fuel Cell Activities (FCA) in die reguläre Serienentwicklung integriert und erhält damit eine zentrale Bedeutung innerhalb des Konzerns. Den nächsten Schritt zur Serienreife der Brennstoffzelle markiert die Vorstellung des GM HydroGen4 – der europäischen Version des Chevrolet Equinox Fuel Cell – auf der IAA. Im kommenden Jahr wird sich eine Flotte von zehn Fahrzeugen einem ersten Alltagstest in Berlin stellen.
Weitere Artikel zum Thema:
ecoFLEX-Umweltinitiative: Zuerst verschrottet Opel "alte Stinker"
Kontakt
Impressum
RSS
English Version



Drucken 
Senden
Leserbrief






