Entwicklungsländern droht neue Hungerkrise
Den weltweit ärmsten Ländern droht eine neue Hungerkrise. Diese könnte noch bedeutend schwerere Folgen haben als die Nahrungsmittelengpässe, die 2008 zu Unruhen und internationalen Debatten über die Lebensmittelverteilung führten. Im Vorfeld der ersten "Global Conference on Agricultural Research for Development" (GCARD) fordern Experten daher rasche Maßnahmen, um die Agrarwirtschaft in Entwicklungsländern zu fördern und die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen zu können.
Foto: WFP/Antonia Paradela
Afrika ist von der drohenden Nahrungsmittelkrise besonders stark betroffen. Viele Gebiete seien für die Etablierung einer Agrarwirtschaft angesichts von Wassermangel und hohen Temperaturen zu unwirtlich. Aufgrund des explosionsartigen Bevölkerungswachstums in den nächsten vier Jahrzehnten werde der für Landwirtschaft nutzbare Raum zusätzlich eingeengt. Angesichts der Unterschiede in den Entwicklungsländern existiere keine einzelne einfache Methode, um die Erträge nachhaltig zu steigern. Umso mehr bedürfe es verschiedener Lösungsansätze und stärkerer Maßnahmen als bisher.
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