Kampagne „GreenTibet.FreeTibet." gestartet
Die Tibet Initiative Deutschland (TID) hat ihre Kampagne „GreenTibet.FreeTibet." gegen die Umweltzerstörung und für die Achtung der Menschenrechte in Tibet gestartet. Die erste Aktion im Rahmen der Kampagne gilt dem prominenten tibetischen Umweltaktivisten Karma Samdrup, den ein chinesisches Gericht gestern zu 15 Jahren Haft verurteilt hat.
Kampagne „GreenTibet.FreeTibet." setzt sich auch für tibetische Nomaden ein. Foto: reurinkjan, flickr.com
„Dieses harte Urteil für Karma Samdrup ist ganz besonders alarmierend, weil es Ausdruck einer neuen Dimension politischer Verfolgung in Tibet ist", erklärt Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Selbst prominente Persönlichkeiten sind nicht mehr vor willkürlichen Verurteilungen sicher, und es genügt schon, sich für die Umwelt einzusetzen, um ins Fadenkreuz der chinesischen Justiz zu geraten, gefoltert und weggesperrt zu werden."
Mit der Kampagne „GreenTibet.FreeTibet." klärt die TID zum einen über die Zerstörung der Umwelt in Tibet und die rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen durch die chinesischen Besatzer auf. Zum anderen setzt sie sich gezielt für die Opfer dieser Entwicklung ein – für verfolgte Umweltschützer, für zwangsumgesiedelte Nomaden und für die tibetische Bevölkerung, die zum Beispiel gegen Bergbauprojekte protestiert.
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