UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Unternehmensführer für Nachhaltigkeit entscheidend
„Der Global Compact ist von Beginn an von Unternehmensführern vorangebracht worden, die gewillt waren, über den Status-quo hinauszugehen", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bei der Vorstellung der LEAD-Initiative in Davos. „Mit Global Compact LEAD können die Unternehmen helfen, den Weg vorzugeben – hin zu Nachhaltigkeits-Beiträgen, die unsere Welt heute von der Wirtschaft benötigt." Ausgewählte deutsche Spitzenkonzerne gehören zu den Gründungsfirmen der Unterinitiative.
Foto: UN Photo Marco Castro
„Wir haben gerne dem Wunsch der Vereinten Nationen entsprochen, eine aktive Rolle bei dieser wichtigen UN-Initiative zu übernehmen", betonte Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG." „Bei Bayer ist Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Mit unseren Produkten und unserem Know-how wollen wir weltweit Beiträge leisten zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit und Klimawandel. Sich über die Verantwortung von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung zu verständigen und gemeinsam neue Wege für eine kontinuierliche Verbesserung zu finden - dafür ist der Global Compact ein hervorragendes Forum, und die LEAD-Plattform das geeignete Instrument, Maßstäbe zu setzen", so Dekkers, der am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnahm.
Der Global Compact der Vereinten Nationen ist die größte globale Initiative für nachhaltiges Wirtschaften. Unter den mittlerweile mehr als 8.900 Mitglieds-Organisationen aus über 135 Ländern sind auch Nicht-Regierungsorganisationen. Bayer zählte im Jahr 2000 zu den 50 Gründungsunternehmen. Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung von zehn Prinzipien zu den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Sie fördern die weltweite Umsetzung dieser Prinzipien mit eigenen Maßnahmen und veröffentlichen regelmäßig Fortschritts-Berichte. Ein weiterer zentraler Aspekt ist der gegenseitige Informations- und Erfahrungsaustausch. Mitglieder, die den Anforderungen einer regelmäßigen Berichterstattung nicht gerecht werden, werden ausgeschlossen – seit Gründung waren dies bisher mehr als 2.000 Unternehmen.
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