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FH Düsseldorf tritt dem UN Global Compact bei

Mit der Beitrittserklärung ist die FH Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen die erste Hochschule und bundesweit die erste Fachhochschule, die sich mit allen Fachbereichen im Rahmen des Global Compacts engagiert. Durch die Beitrittserklärung bekennt sich die Hochschule zu den zehn durch UN Global Compact formulierten Prinzipien und verpflichtet sich, diese aktiv im Arbeits- und Studienalltag umzusetzen.
Die Präsidentin (Mitte) und der Initiator und Koordinator, Prof. Dr. Rolf Nagel (li. (daneben) zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises. Foto: (FH D), Jörg Reich
06.10.2010 Düsseldorf (UD/idw) - Zu der aktiven Umsetzung der zehn Prinzipien gehören einerseits eine an den Grundsätzen orientierte Beschaffungspolitik und personalpolitische Maßnahmen. Andererseits bietet die Teilnahme der Hochschule auch den Rahmen für fachbereichsübergreifendes Lehren und Forschen entsprechend jährlich wechselnder Schwerpunktthemen des UN Global Compact.

Das aktuelle Wintersemester 2010/11 nutzt die FH zunächst, um die Prinzipien intern in allen Fachbereichen sowie in der Lehre und Forschung fachübergreifend zu verankern. Geplant sind ferner Informationsveranstaltungen im Hause und mit Unternehmen, die bereits Teilnehmer des Global Compact sind und auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen können.

Vertreterinnen und Vertreter aller Fachbereiche bilden die Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Global Compact, die sich im September 2010 zu einer ersten konstituierenden Sitzung zusammenfand. Mit der Unterzeichnung durch die Präsidentin, Prof. Dr. Brigitte Grass, positioniert sich die FH Düsseldorf als Hochschule, die sich den aktuellen weltweiten sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stellt und ihren Beitrag zum Umbau für eine globale nachhaltige Welt – sowohl in wirtschaftlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht – in ihrem Einflussbereich leistet. „Wir haben aus den Finanzkrisen gelernt, dass alleinige Fachkompetenz nicht ausreicht. Als Hochschule haben wir eine Vorbildfunktion für junge Menschen und die Gesellschaft, um frühzeitig und umfassend auf Entwicklungen und Konsequenzen hinzuweisen und Verantwortung, Nachhaltigkeit und Vielfalt in all ihren Facetten auszubauen und zu stärken“, erklärte die Präsidentin.

Während des Weltwirtschaftsgipfels in Davos wurde am 31. Januar 1999 durch den damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, das zukunftsweisende Projekt „UN Global Compact“ vorgestellt. Die Initiative sieht eine freiwillige Verpflichtung von Wirtschaftsunternehmen vor, sich hinsichtlich der Themenfelder Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu engagieren und dies in einer entsprechenden Erklärung auch öffentlich zu dokumentieren.

Als Kernprojekt wurde eine werteorientierte Lernplattform geschaffen. Mittlerweile beteiligen sich weltweit mehr als 7700 Unternehmen an dem Projekt, allein 170 davon in Deutschland. Verstärkt sind mittlerweile auch nicht-profitorientierte öffentliche Institutionen und Organisationen unter den Mitgliedern zu finden, darunter rund 350 Hochschulen.


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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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