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Bundesarbeitsministerium positioniert CSR-Forum

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat 40 Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik in ein Forum zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen berufen. Das neue CSR-Forum soll der Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie unterstützend zur Seite stehen. Auch das deutsche Global Compact Netzwerk nimmt an den Beratungen teil.
Foto: Marion Book
27.02.2009 Berlin (UD/jf) - Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte sich die Bundesregierung zur Bedeutung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen bekannt und angekündigt, im Rahmen einer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Thema "gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" insgesamt, aber auch Wege und Formen ihrer Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Dazu wird derzeit ein Aktionsplan entwickelt, mit dem das deutsche CSR-Profil sowohl hierzulande als auch im Ausland geschärft werden soll. Aus gutem Grund, denn das Thema CSR stärkt nicht nur die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit von deutschen Unternehmen, darüber hinaus ist es laut BMAS „ein wichtiger - und immer wichtiger werdender - Beitrag zur sozialen und ökologischen Dimension der Globalisierung.“
 
Als Grundlage für die Entwicklung der nationalen CSR-Strategie unter der Federführung des BMAS dient die erst kürzlich veröffentlichte Studie "Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR) zwischen Markt und Politik". Darin arbeiten die Autoren den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland auf und leiten daraus Empfehlungen für Ansatz und die Handlungsfelder der nationalen CSR-Strategie ab. Im Ergebnis schlagen sie einen aktivierenden und ergänzenden Ansatz sowie einen kooperativen und lernenden Entwicklungsprozess für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie vor.
 
Die endgültige Fassung der nationalen CSR-Strategie soll noch innerhalb dieses Jahres veröffentlicht werden. Derzeit stimmen die einzelnen Bundesressorts das weitere Vorgehen ab. Geplant ist, über vier Arbeitsgruppen CSR-Empfehlungen zu entwickeln.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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