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Bayer: Millionen Euro für Klimaforschung

Bayer CropScience und die französische Forschungsorganisation CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) mit Sitz in Paris haben einen im Jahr 2005 geschlossenen Rahmenvertrag verlängert. Die neuen gemeinsamen Forschungsprojekte sollen zu einer nachhaltigen Nahrungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung vor dem Hintergrund des Klimawandels beitragen.
Foto: Bayer CropScience
28.04.2009 Monheim (UD/cp) - In den kommenden vier Jahren wird Bayer CropScience rund vier Millionen Euro in gemeinsame Forschungsvorhaben investieren. Die Mittel werden in Projekte der Grundlagenforschung fließen - in unterschiedlichen Instituten des CNRS in ganz Frankreich. Dazu gehört zum Beispiel das "gemischte Labor" auf dem Forschungsgelände La Dargoire von Bayer CropScience in Lyon, dem ein Team von rund 20 Forschern angehört. Anhand eines multidisziplinären Ansatzes sollen dort die Stresstoleranz von Pflanzen und Möglichkeiten zur Ertragssteigerung verbessert werden - Gebiete, auf denen Forschungsteams des CNRS weltweit zu den führenden gehören.

"Die Kooperation mit international renommierten Einrichtungen wie dem CNRS ist ein wichtiges Element unserer umfassenden globalen Forschungsaktivitäten", betonte Professor Friedrich Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Bayer CropScience AG, anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages in Paris. "Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur mit klugen Köpfen und enormen Forschungsanstrengungen auf allen Gebieten meistern."

Der Vorstandsvorsitzende unterstrich, wie notwendig eine intensive landwirtschaftliche Forschung sei. "Nur mit Innovationen können wir auch in Zukunft noch hochwertige Nahrungsmittel in ausreichender Menge erzeugen", so Berschauer. "Was wir brauchen, ist nichts weniger als eine zweite grüne Revolution." Er rief dazu auf, der Finanzierung der Agrarforschung durch öffentliche Mittel noch größere Bedeutung beizumessen: "Wir müssen die Landwirtschaft ins Zentrum der internationalen Forschungs- und Entwicklungspolitik zurückholen und noch viel stärker in Technologie und agrarische Infrastruktur investieren."

"Mit den Partnern aus der Industrie möchte das CNRS vertrauensvolle Beziehungen knüpfen", unterstrich Arnold Migus, Generaldirektor des CNRS. "Die ersten vier Jahre dieser Partnerschaft haben zu einer Reihe von Forschungsaktivitäten zu beiderseitigem Nutzen geführt, aus denen auch Dissertationen und gemeinsame Patente hervorgegangen sind", so Migus. Durch die Verlängerung dieses Rahmenvertrags könne ein noch intensiverer wissenschaftlicher und technologischer Austausch stattfinden, insbesondere auf dem Gebiet der Pflanzengesundheit und Umweltverträglichkeit.

Dr. Alexander Klausener, Forschungsleiter bei Bayer CropScience, verwies auf die internationale Bedeutung der aktuellen Projekte. Als Beispiel nannte er die vor kurzem begonnenen Arbeiten auf dem Gebiet der "Signaltechnologie". Hier wird die natürliche Symbiose zwischen Boden, Wurzeln, Pflanzen und Mikroorganismen untersucht - mit dem Ziel, die Nährstoffaufnahme der Pflanze zu verbessern und damit auch die Erträge steigern zu können.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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