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Linde vergibt erneut hoch dotierten Forschungsfonds

Die Linde-Geschäftseinheit Linde Gas Therapeutics hat jetzt gemeinsam mit dem Karolinska Institut und der Harvard Medical International den mit einer Million US-Dollar dotierten "Gas Enabled Medical Innovations (GEMI) Fund" vergeben.
Mobiler Sauerstoffinhalator, Foto: Stiftung Innovation
05.11.2007 München (UD) - "Mit dem GEMI Fund möchten wir führende Mediziner und Wissenschaftler ermutigen, verstärkt auf dem Gebiet der medizinischen Gase zu forschen", sagte Professor Dr. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, anlässlich der Vergabe der Forschungsgelder. "Auf Basis dieser Forschungsergebnisse werden wir neue diagnostische und therapeutische Lösungen entwickeln, um Patienten weltweit zu helfen."

Linde Gas Therapeutics ist einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter gasförmiger Arzneimittel und zugehöriger Medizinprodukte. Eines der Unternehmensziele ist die Forschung und Entwicklung innovativer Therapiekonzepte für den Einsatz von Gasen in der Medizin. Dafür stellt Linde Gas Therapeutics seit 2003 alle zwei Jahre Fördermittel in Höhe von einer Million US-Dollar für den "Gas Enabled Medical Innovations (GEMI) Fund" zur Verfügung, der gemeinsam mit der Harvard Medical International (Boston/USA) und dem Karolinska Institut (Stockholm/ Schweden) vergeben wird. Über die Vergabe der Forschungsgelder entscheidet der mit international anerkannten Wissenschaftlern besetzte Vorstand des GEMI Fund.

Die Forschungsgelder des GEMI Fund verteilen sich in diesem Jahr auf folgende acht Wissen­schaftle:

- Die Biochemikerin und Immunologin Prof. Dr. Ana Claudia Zenclussen (Charité - Universitäts­medizin Berlin) untersucht das therapeutische Potential von Kohlenmonoxid zur Verhinder­ung von Fehlgeburen.

- Der Neurologe und Privatdozent Dr. Roland Veltkamp (Universitätsklinikum Heidelberg) erforscht den protektiven Effekt einer speziellen Sauerstofftherapie bei akutem Schlaganfall.

- Prof. Dr. Russel Morris (Großbritannien) forscht an einer Therapie bestimmter Herzkreislauf­erkrankungen mithilfe von Stickstoffmonoxid speichernden, hochporösen Materialien.

- Prof. Dr. Miguel Soares (Portugal) untersucht die Rolle von Stickstoff- und Kohlenmonoxid bei der Malaria-- Prof. Dr. Fumito Ichinose (USA) befasst sich mit dem Effekt von Schwefelwasserstoff auf das Herz-Kreislauf-System.

- Dr. Hagir Suliman (USA) entwickelt eine Kohlenmonoxid-Inhalationstherapie zum Schutz vor Herzerkrankungen.

- Der Biochemiker und Pharmakologe Dr. Sylvain Doré (USA) untersucht die schützende Wirkung von Kohlenmonoxid auf das Nervensystem bei Schlaganfällen.

- Prof. Dr. Joseph Szurszewski (USA) befasst sich mit der Funktion von Schwefelwasserstoff in Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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