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KfW finanziert ersten Offshore-Windpark in der Nordsee

Die KfW hat einen Vertrag zur Finanzierung der beiden Offshore-Windparks Meerwind Ost und Meerwind Süd (288 MW) unterzeichnet. Das Projekt gehört zu den anspruchsvollsten deutschen Projekten und ist mit einem Investitionsvolumen von knapp 1,3 Mrd. EUR eines der größten Offshore-Projektfinanzierungen Deutschlands. Die Finanzierung erfolgt durch ein internationales Bankenkonsortium.
Foto: BMU/Udo Paschedag
12.08.2011 Frankfurt am Main (UD/cp) - Die Beteiligung der KfW besteht aus einem Teil des Geschäftsbereichs KfW Mittelstandsbank im Rahmen des Sonderprogramms "Offshore Windenergie" (264 Mio. EUR) und einem Teil der rechtlich selbständig, im Wettbewerb operierenden KfW IPEX-Bank (195 Mio. EUR). Mit dem Park sollen etwa 360.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Projektgesellschaft ist die WindMW GmbH, Hauptinvestoren sind ein von Blackstone verwalteter Fond sowie die Windland Energieerzeugungs GmbH.

Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe: "Die KfW Bankengruppe macht mit dem ersten Abschluss im Rahmen des neuen Programms "Offshore-Windenergie" einen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende, der großen nationalen Gemeinschaftsaufgabe. Wir leisten mit diesem finanziellen Anschub einen bedeutenden Beitrag zum Einsatz dieser innovativen Technologie von Windparks auf dem Meer."

Der Windpark wird mit 80 Siemens 3,6 MW-Windturbinen in rund 23 Kilometern Entfernung vor der Insel Helgoland auf einer Fläche von rund 40 km2 in einer durchschnittlichen Wassertiefe zwischen 22 - 26 Metern errichtet. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2012 beginnen. Die vollständige Inbetriebnahme ist Ende 2013 geplant.

Die KfW Bankengruppe und das Bundesumweltministerium (BMU) stellen das KfW-Programm "Offshore Windenergie" im Rahmen des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept der Bundesregierung seit dem 8. Juni 2011 bereit. Die durch das Programm finanzierten Projekte dienen dem Erfahrungsgewinn und sollen die zukünftige Beherrschung der technischen Risiken dieser Technologie erleichtern.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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