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Sauberes Wasser, saubere Dividenden

Von Kapitalanlagen in Umwelttechnik-Projekten können alle profitieren: Die Anwender in Industrie und Kommune, die Hersteller von Anlagen und Systemen, die Investoren und Emissionshäuser und nicht zuletzt auch die Umwelt. Ein Beispiel hierfür ist ein aktueller Fonds aus dem Bereich der nachhaltigen Wasserwirtschaft. Von Helmuth Ziegler.
Foto: Marion Book
19.01.2010 Frankfurt (UD/pm) - Die deutsche Umweltindustrie wird bis zum Jahr 2020 mit einem Anteil von 14 Prozent am Bruttoinlandsprodukt die wichtigste deutsche Leitindustrie sein. Dies hat die internationale Strategieberatung Roland Berger im vergangenen Jahr im Auftrag des Bundesumweltministeriums ermittelt. Nach Einschätzung der Analysten wird sich außerdem der weltweite Umsatz der Umweltbranche in den kommenden zehn Jahren auf annähernd 3.200 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Selbst die Wirtschaftskrise werde diese Entwicklung nur kurzfristig bremsen. Schließlich stünden hinter dem prognostizierten Wachstum bedeutende Megatrends: wachsende Weltbevölkerung, zunehmende Industrialisierung in den Schwellenländern und globales Wohlstandsstreben.

Eine Chance, an diesem Aufwärtstrend finanziell teilzuhaben, sind ökologisch orientierte Kapitalanlagen. Seit fünf Jahren vermarktet zum Beispiel die Trendinvest Beratungs GmbH aus Beiersdorf-Freudenberg Finanzprodukte aus den Sektoren Wassertechnik, Energie und Recycling. „Als Emissionshaus bieten wir Finanzierungslösungen an, die Kommunen und Unternehmen entlasten und für die privaten Anleger attraktive Renditen gewährleisten“, sagt Trendinvest-Geschäftsführer Dr. Christian Göbel.

Geschlossener Fonds für Wasserprojekte

Ein aktuelles Wertpapier des brandenburgischen Unternehmens ist der „TIV Trendinvest Umweltfonds Wasser 3“. Es handelt sich hierbei um einen geschlossene Fonds, das heißt es können nur während des Platzierungszeitraums von Ende November 2008 bis zum 31. Dezember 2010 Anteile erworben werden. Um als Investor dabei zu sein, muss man sich mit mindestens 10.000 Euro beteiligen. Die prognostizierten Auszahlungen liegen bei 15 Prozent pro Jahr.

Ziel ist es, bis zum Ende der Zeichnungsphase ein Emissionsvolumen von zehn Millionen Euro zusammenzubekommen. Mit diesem Geld finanziert Trendinvest nachhaltige Projekte in der Wasserwirtschaft. Dabei geht es beispielsweise um Meerwasserentsalzung, Trinkwasseraufbereitung, kommunale und industrielle Abwasserreinigung, die Optimierung kommunaler Kanalnetze, die Gewässersanierung sowie die Wasserbereitstellung für die Industrie.

Für den Umweltfonds Wasser 3 hat das Emissionshaus bereits eine Reihe von Projekten ausgehandelt. Geplant ist zum Beispiel zusammen mit einem führenden Anlagenhersteller die Übernahme der Abwasseraufbereitung eines großen Lebensmittelproduzenten. Für Städte und Gemeinden sollen mit einem anderen Spezialisten innovative Lösungen zur Arzneimittelreduktion in kommunalen Abwässern angeboten werden. Auf internationales Interesse stößt auch die Windkraft getriebene Meerwasserentsalzung, die ein weiterer potenzieller Trendinvest-Projektpartner in seinem Portfolio hat.
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