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KfW IPEX-Bank finanziert Photovoltaik-Anlagen in Spanien

Die KfW IPEX-Bank hat als Hauptbank die Projektfinanzierung für zwei Photovoltaik-Anlagen in Zentral-Spanien abgeschlossen. Beide Anlagen mit einer Kapazität von zusammen 10,6 MWp (Megawatt-Peak) und Gesamtinvestitionskosten von EUR 68,5 Millionen werden in diesen Tagen fertig gestellt, und können so noch den günstigen spanischen Einspeisungstarif für Photovoltaik-Anlagen, die vor dem 28. September 2008 fertig gestellt und registriert sind, in Anspruch nehmen.
22.09.2008 Frankfurt (UD) -  Finanzierungen von Projekten aus dem Bereich Erneuerbare Energien sind fester Bestandteil des Angebots des KfW IPEX-Bank und tragen zum Umwelt- und Klimaschutz bei. 75 % der beiden Anlagen sind mit modernen Cadmium-Tellurid-Dünnschicht-Modulen ausgestattet, die von First Solar (Phoenix, USA) geliefert wurden; die verbleibenden 25 % sind polykristalline Module von Phoenix Solar AG (Sulzemoos, Deutschland). Phoenix Solar AG agierte bei den Projekten auch als Generalunternehmer für die Planung und schlüsselfertige Errichtung der Photovoltaik-Anlagen. Die KGAL (KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. Grünwald, Deutschland) wird das Eigenkapital bei privaten Investoren über eine geschlossene Fondstruktur platzieren.
 
Der Anteil der erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) an der installierten Kapazität in Spanien beträgt rund 25 %; der Anteil von Photovoltaik an den Erneuerbaren Energien beläuft sich dabei auf rund 9 %, also 2,2 % an der Gesamtkapazität. Mit einer installierten Kapazität von ca. 1.700 MW ist Spanien zur Zeit der hinter Deutschland (rd. 4.000 MW) größte PV-Markt in Europa (und damit weltweit), und derjenige, der im laufenden Jahr mit rd. 1.000 MW neu installierten Anlagen am schnellsten gewachsen ist. Die KfW IPEX-Bank hat ein Finanzierungspaket zur Verfügung gestellt, das einen langfristigen Kredit in Höhe von EUR 51,3 Millionen zuzüglich einer Eigenkapitalzwischenfinanzierung enthält.

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Grafik: Husin Sani/Flickr

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Foto: Verena N./Pixelio


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