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KFW: Energieeffizienzinvestitionen in Osteuropa

Die KfW Bankengruppe und die Förderbanken KredEx (Estland), Hipoteku Banka (Lettland) und BGK (Polen) haben eine Absichtserklärung über die Strukturierung und Umsetzung von breitenwirksamen Finanzierungsprogrammen zur Förderung von Energieeffizienzinvestitionen in ihren Ländern unterzeichnet. Finanziert werden sollen diese Programme auf der Grundlage revolvierender Fonds, die hauptsächlich aus EU-Strukturfondsmitteln gespeist werden.
Foto: pixelio.de
18.07.2007 Frankfurt (UD) - "Die Einsparpotenziale für Energie im mittel- und osteuropäischen Wohnungsbestand insbesondere bei der Sanierung von Plattenbauten sind enorm. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Darüber hinaus schaffen die durch diese Initiative angestrebten breitenwirksamen Finanzierungsprogramme in den beteiligten Ländern eine zusätzliche Nachfrage bei deutschen Unternehmen, die eine weltweit führende Rolle bei Energieeffizienztechnologien einnehmen", sage Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Um entsprechende Investitionen von Energieeffizienz-Maßnahmen im Wohnungsbestand zu unterstützen, entwickeln die bei dieser Initiative beteiligten Förderbanken günstige, breitenwirksame Finanzierungsprogramme, die hauptsächlich mit Geldern aus EU-Strukturfondsmitteln finanziert werden. Die Förderbanken werden von der KfW Bankengruppe bei der Strukturierung solcher Förderprogramme sowie bei der Einbindung von EU-Strukturfondsmitteln beraten.

Die KfW Bankengruppe hat bei der Konzeption und Umsetzung von Energieeffizienz-Programmen im Wohnungssektor ein in Europa einzigartiges Know-how sowie langjährige Erfahrungen bei der Konzeption von revolvierenden Fonds aus EU-Strukturfondsmitteln. "EU Strukturfondsmittel in Finanzinstrumente wie z.B. Kreditprogramme einzubringen, eröffnet eine einzigartige Möglichkeit für die neuen Mitgliedsstaaten, das enorme Potenzial für Energieeinsparung und Klimaschutz im Wohnungsbestand zu heben. Wir wollen unsere Förderbankenpartner dabei unterstützen. Gemeinsam werden wir die Ergebnisse dann der EU Kommission und dem EU Parlament vorstellen", sagte Matthäus-Maier.

Darüber hinaus ist die Initiative offen für die Beteiligung weiterer interessierter mittel- und osteuropäischer Förderbanken.


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Grafik: Husin Sani/Flickr

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